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Nach OP Doppelbilde Schwache Sehkraft

PatientenforumNach OP Doppelbilde Schwache Sehkraft
Christian Busse fragte vor 15 Jahren
Hallo, ich wurde vor knapp 3 Jahren gelasert (Lasik) und vor knapp 2 Jahren auf einem Auge nachgelasert, weil das Ergebnis nicht zufriedenstellend war. Die Ausgangssiutation war ein, dass ich unter Strabismus Confex litt, Fernsichtig war (+3,5) und wohl auch eine Hornhautverkrümmung hatte. Nach der Op habe ich nun verschiedene Schwierigkeiten. Um der Sache auf den Grund zugehen, habe ich mir zuhause eine provisorische Sehstrecke mit einer Tafel mit Landoltringen aufgebaut. 1. Schwankende Sehstärke Ich bemerke, dass meine Sehstärke stark schwankt. Teilweise habe ich das gefühl, mit dem linken nachgelaserten Augen 100% zu sehen, später schaffe ich dann plötzlich mit Mühe 80%. Die Sehschärfe scheint auch innerhab von Sekunden zu wechsel, so erkenne ich, wenn ich einfach nur lange auf einen Ring schaue für einen kurzen Moment die Öffnung. 2. Doppelbilder Ich sehe auf beiden Augen Doppebilder, besonders nachts. Auch hier bemerke ich Schankungen der Art, dass sie nachts mal nicht so ausgeprägt sind, aber dann teilweise auch tagsüber auftretten. Besonders auffällig sind diese bei Lichtern und hellen bzw. beleuchteten Gegenständen wie Nummernschildern und den Straßenmarkierungen. Weil ich aus beruflichen Gründen über eine Mindestsehleistung verfügung muss, hat mir der Behandelnde Arzt eine Brille verschrieben L: -0,5 ^= -1,00 5° R: +0,25 ^= -0,5 95° dennoch sind die Doppelbilder weiter da und auch wie oben beschrieben mehr oder weniger ausgeprägt. Da ich vor der Lasik und Strabismus Confex litt, wurde auch dies als Ursache in Betracht gezogen. eine Untersuchung ergab aber lediglich einen Schielwinkel von 0,03°, weswegen man das als Ursache ausschließen konnte. Merkwürdig ist auch, dass die Doppelbilder verschinden, wenn ich den Kopf nach vorne Beuge und unter dem oberen Rand der Brille hindurch sehe. Ich habe damit auch etwas experimentiert und festgestellt, dass der Effekt eintritt, wenn ich in etwa die hälfte meiner Pupille verdecke. Da ich mein Vertrauen in meinen Operateur nun ziemlich geschwunden ist, habe ich meinen alten Augenarzt aufgesucht. Der konnte mich allerdings nicht ausmessen, da meine Hornhaut zu vernarbt wäre. Ich hoffe sehr, dass sie wenigstens etwas schalu werden aus dem, was ich hier aufgezählt habe und hoffe, dass sie mir weiterhelfen können. Danke für die Hilfe.
1 Antworten
hhuebner antwortete vor 15 Jahren
“ Schwierig, das von hier aus zu beurteilen.   Eine erheblich Vernarbung scheint mir unwahrscheinlich zu sein, da ja zumindest teilweise eine gute Sehschärfe erreicht wird.   Die Schwankungen könnten durch Tränenfilmstörungen bedingt sein, vielleicht könnte Ihnen die regelmäßige Verwendung von Tränenersatzmitteln da weiter helfen.   Was die Doppelbilder angeht, wäre es denkbar, daß die Formgebung der Hornhaut nicht optimal ist. Nicht alle Abweichungen von der idealen, symmetrischen Kuppelform können mit Brillengläsern ausgeglichen werden. In diesem Fall ist es prinzipiell möglich, durch eine spezielle, z.B. topographiegeführte LASIK eine Besserung zu erreichen.   Vielleicht sollten Sie darüber noch einmal mit Ihrem Operateur sprechen.   Ich hoffe, diese Antworten bringen Sie ein wenig weiter.   Alles Gute   Karl Schmiedt „

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