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Fallzahlen bei hohen Werten

PatientenforumFallzahlen bei hohen Werten
Anonym fragte vor 13 Jahren
Hallo, seit längerer Zeit setze ich mich mit dem Thema LASIK auseinander. Ich hatte auch schon eine umfangreiche Untersuchung im Jahre 2003, die mir eine Eignung trotz -9,5 dpt. bestätigte. Bei Recherchen bin ich auf folgende Aussagen gestoßen: – bei einer LASIK über -8 dpt. sind 50% der Leute einschließlich Nachbehandlung im Bereich +- 0,5 dpt. – lt. Aussage des VSDAR wird d. LASIK heute kaum noch von -8 bis -10 dpt. eingesetzt gegenüber von vor 10 J. Desweiteren findet man Aussagen, daß die höhere Genauigkeit der Femto-LASIK auch höhere Korrekturwerte zulässt! Auf der anderen Seite, dass der Abtrag von insgesamt 0,12mm nicht überschritten werden sollte! Mir ist klar, dass die Behandlungsgrenze immer individuell sein wird! Gibt es auf Grund der Femto-LASIK o. genauerer mechanischer Keratome eine Zunahme der Fallzahlen von -8 bis -10 dpt. oder nicht? Und wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit nach dem heutigen Stand der Technik ohne Sehhilfe für die Ferne auszukommen? Vielen Dank Jürgen
1 Antworten
lberger Mitarbeiter beantwortet vor 13 Jahren
“ Lieber Jürgen,   die Empfehlungen bezüglich der Korrekturhöhe sind nicht einheitlich. Internationaler Standard ist eine Restdicke unter dem Flap von 0.25mm (0.3mm wenn Raum für ev. Nachkorrekturen stehen bleiben soll). Der VSDAR empfiehlt, ebenso wie die KRC, einen maximalen Abtrag von 0.12mm unter dem Flap. Ob eine Behandlung im Einzelfall möglich ist hängt also zum Einen von der bestehenden Gesamtdicke der Hornhaut ab. Der zweite wichtige Faktor ist die Weite der dunkeladaptierten Pupille. Diese bestimmt die Grösse Laserbehandlungszone. Je grösser dest mehr Abtrag dpt, desto geringer also auch die mögliche Korrekturhöhe. Grundsätzlich können wir mit dem Femtolaser deutlich standardisierter dünnere Flaps (0.1mm) schneiden. Das erhöht den Anwendungsbereich. Insofern hat die Femto-Lasik auch zu einer Ausweitung der Korrekturhöhen beigetragen. Ihre Chancen liegen bei 85% im ersten Eingriff, ggf. ist eine Feinkorrektur nach 3 Monaten erforderlich.   MfG   Dr. Kermani „

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