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Typischer Verlauf und Heilung

Femto-LASIK

Die Femto-LASIK wird ambulant durchgeführt. Das zu operierende Auge wird mit Tropfen betäubt, sodass Sie während des nur wenige Minuten dauernden Eingriffes keine Schmerzen spüren. Unmittelbar nach der OP ist ein gutes Sehvermögen wiederhergestellt. Die Augen sollten für vier bis sechs Stunden nach dem Eingriff geschlossen bleiben. 

Sie erhalten antibiotische und reizhemmende Augentropfen für eine Woche. In den Folgewochen werden meist noch künstliche Tränenersatzmittel notwendig sein, weil die Augen sich trocken anfühlen.

In den ersten Tagen achten Sie bitte darauf, dass beim Waschen oder Duschen kein Wasser in die operierten Augen gerät. Sie können duschen und baden, wenn Sie die Augen dabei geschlossen halten. Sie sollten Ihre Augen erhöhten Belastungen, wie zum Beispiel Schwimmen, Tauchen oder heftigem Reiben, frühestens sechs Wochen nach der Femto-LASIK aussetzen. Bereits am Tag nach dem Eingriff wird zumeist ein volles Sehvermögen erreicht. In den ersten Wochen kommt es noch zu leichten Änderungen der Sehkraft; eine endgültige Stabilität wird zumeist nach sechs Wochen erreicht. 

Die Fehlsichtigkeit kann nicht immer vollständig korrigiert werden. In einigen Fällen erfolgt dann innerhalb der ersten 12 Monate eine Feinkorrektur, frühestens drei Monate nach der Erstbehandlung. Auch lässt sich eine 100-prozentige Korrektur nicht immer garantieren.

Advanced PRK

Diese Eingriffe werden ambulant durchgeführt. In den ersten Tagen danach können Schmerzen, ein Fremdkörpergefühl im Auge, Brennen und Tränenfluss auftreten. Diese Beschwerden lassen sich durch Medikamente beseitigen oder zumindest lindern. Ihre Hornhaut verheilt innerhalb einiger Tage; es kann aber bis zu sechs Wochen dauern, bis sich die Brechkraft stabilisiert. Ihre Sehschärfe schwankt in den ersten Wochen noch und kann anfangs sogar herabgesetzt sein.

Beide Augen können an einem Tag operiert werden.Eine Nachbehandlung ist nach sechs Monaten möglich.

Ein Jahr nach dem Eingriff weicht das Ergebnis bei über 90 Prozent nur um maximal 0,5 Dioptrien vom angestrebten Ziel ab. Vielfach ist dann ein scharfes Sehen ohne Brille oder Kontaktlinsen möglich. Fragen Sie Ihren behandelnden Arzt, ob Sie später eine Nahkorrektur (Lesebrille) benötigen – und wenn ja, welche.

Linsenimplantation

Sowohl die Implantation einer Kunstlinse vor die natürliche Linse (Phake Linse) als auch der Ersatz der natürlichen Linse (RLE) lassen sich ambulant durchführen. Nur bei der Implantation einer Zusatzlinse können beide Augen an einem Tag behandelt werden. 

Während und nach der Operation werden Sie schmerzfrei sein, da das zu operierende Auge von einem Anästhesisten lang anhaltend betäubt wird. Auch wenn meist keine Vollnarkose notwendig ist, wird er Sie die gesamte Operation über betreuen. 

Nach der Operation wird das Auge mit einem Verband abgedeckt (RLE) oder Sie werden mit einer Schutzbrille (Phake Implantation bds.) versorgt. Bereits am Morgen nach der Behandlung wird zumeist ein sehr gutes Sehvermögen erreicht. Die Fehlsichtigkeit lässt sich jedoch nicht immer vollständig korrigieren.

In diesen seltenen Fällen kann etwa sechs Wochen nach der Linsenimplantation ergänzend eine Laserkorrektur durchgeführt werden – zum Beispiel mittels LASIK. 

Ziel der Behandlung ist es, Ihnen weitestgehend Brillenfreiheit zu ermöglichen. Wir weisen jedoch darauf hin, dass in etwa fünf Prozent der Fälle zumindest in Lebenssituationen mit hohem Sehanspruch eine Brille erforderlich ist – zum Beispiel Nachts beim Autofahren oder bei der Bildschirmarbeit. 

Um Ihre optimale Sehleistung zu erreichen, befolgen Sie bitte immer die Anweisungen des behandelnden Arztes, wenden Sie die verordneten Augentropfen richtig an und halten Sie die empfohlenen Nachbehandlungstermine ein. Wir empfehlen grundsätzlich nach allen Eingriffen zur Sehfehlerkorrektur jährliche augenärztliche Kontrollen durchführen zu lassen.

Bitte planen Sie ein

  • Drei bis vier Stunden Zeit für die Voruntersuchung
  • Eine Tragepause von einer Woche bei weichen Kontaktlinsen und von zwei Wochen bei formstabilen Kontaktlinsen
  • Anfahrt ohne Auto oder mit Begleitperson, da pupillenerweiternde Tropfen Ihre Sehfähigkeit für drei bis vier Stunden beeinträchtigen

Voruntersuchung/ Beratungsgespräch

Die Voruntersuchung umfasst die exakte computergestützte Vermessung Ihrer Sehleistung anhand von über 2.500 Messpunkten. Zudem erläutert Ihnen Ihr Arzt die für Sie geeigneten Verfahren. Bei dieser Gelegenheit klärt er Sie auch über Ihre Erfolgsaussichten und Risiken auf. Am Ende der Voruntersuchung steht ein konkreter Behandlungsvorschlag – und auf Wunsch die Planung Ihres Operationstermins. 

Für eine operative Sehfehlerkorrektur oder Linsenimplantation sollten Sie mindestens 18 Jahre alt sein und weder Augenkrankheiten (zum Beispiel Grauer oder Grüner Star) noch Allgemeinkrankheiten (zum Beispiel Rheuma) haben.

Tag der Behandlung

Nach der schmerzfreien Betäubung durch Augentropfen und einer kurzen Vorbereitungszeit erfolgt der eigentliche Lasereingriff. Dieser dauert nur wenige Minuten. Dann verweilen Sie noch ein bis zwei Stunden bei uns. Anschließend können Sie nach Hause gehen, allerdings sollten Sie die Augen nach Möglichkeit noch vier bis sechs Stunden geschlossen halten. Für einige Stunden verspüren Sie Tränenträufeln und leichtes Brennen. Diese Symptome und das Nebelsehen lassen im Verlauf des Tages deutlich nach. Abends können Sie schon normal fernsehen. 

Bei Linsenimplantationen begleiten unsere Narkoseärzte die Anästhesie. Es wird nur ein Auge am OP-Tag behandelt und dann mit einem Verband über Nacht abgedeckt. Die lokale Anästhesie wirkt über 12 Stunden nach, sodass Sie auch hier in der Regel keinerlei Wundschmerz verspüren werden.

Nachsorge

Nach dem OP-Tag selbst erfolgen weitere Kontrolluntersuchungen:
Ein Tag nach der OP und dann nach 3 Monaten erneut.
Die Nachuntersuchungen können auch – bis auf die erste Untersuchung am Tag nach der OP – von einem Augenarzt Ihres Vertrauens am Heimatort durchgeführt werden.

Infoabende

Für interessierte Patienten, die mehr Informationen über die refraktive Chirurgie bzw. intraokulare Linsenimplantation zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten erfahren möchten, veranstalten wir im Rahmen unserer Patientenakademie regelmäßig Infoabende. Die Teilnahme ist für Sie unverbindlich und kostenfrei; sie dient lediglich der Information.

>> Hier geht es zur Anmeldung

Behandlungskosten

Die Behandlungskosten variieren je nach Verfahren. Sie umfassen die Kosten für die Voruntersuchung, die Operation, gegebenenfalls die Linsenimplantate sowie die Nachsorgeuntersuchungen bis zum dritten Monat. Informationen zu einer möglichen >> Ratenzahlung.

Die Vor- und Nachuntersuchungen können Sie bei einem Arzt Ihrer Wahl durchführen lassen. Dieser wird die Leistungen ebenso privat in Rechnung stellen müssen wie wir. In seltenen Fällen kann eine Nachbehandlung erforderlich sein. Zum Beispiel, wenn das Zielergebnis für das Auge nicht ganz erreicht wurde oder sich im Laufe der Jahre erneut eine Fehlsichtigkeit einstellt. Doch keine Sorge, die Kosten dafür begrenzt unsere Lifetime-Garantie.

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten für refraktive Chirurgie grundsätzlich nicht.
Private Krankenkassen tragen die Kosten in Einzelfällen, zum Beispiel bei plausibler medizinischer Notwendigkeit oder wenn durch den Eingriff Kosten gespart werden können. Sprechen Sie daher auf jeden Fall mit Ihrer privaten Versicherung.