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Linsenimplantation

Linsenimplantation mit der Phake IOL

(Phake intraokulare Zusatz-Implantlinse)

Hochmoderne Linsenimplantation mit einer hauchdünnen, reversiblen Präzisions-Optik, die schonend in das Auge implantiert wird. Eine sphärische oder torische Phake intraokulare Zusatz-Implantlinse wird dann implantiert, wenn eine Laserkorrektur nicht möglich ist (weil die Hornhaut zu dünn oder der Sehfehler zu groß ist).

Urteile und Rechtsprechung zur Kostenerstattung in der Refraktiven und Katarakt-Chirurgie

Häufige Fragen zur ICL – Interview mit Dr. Kermani

Linsenimplantation mit Phake Linsen (Artisan, Artiflex, ICL)

Implantation einer Kunstlinse
vor die natürliche Linse (Phake Linse)

(Artisan, Artiflex und EVO Visian ICL und andere) Phake Linsen werden vor die körpereigene Linse in die vordere Augenkammer eingesetzt. Dabei wird zwischen verschiedenen Befestigungsverfahren unterschieden: Die irisgestützte Linse wird an der Regenbogenhaut und die kammerwinkelgestützte Linse in den vorderen Kammerwinkeln befestigt. Darüber hinaus gibt es noch Linsen, die hinter die Iris und vor die körpereigene Linse gesetzt werden können. In unserem Augenlaserzentrum in Köln beraten wir Sie gerne detailliert rund um die verschiedenen Möglichkeiten der Linsenimplantation.

Vorteile der EVO Visian ICL

  • Scharfe, klare Sicht auch bei Nacht
  • keine trockene Augen nach Implantation
  • UV-Schutz integriert
  • für dünne Hornhäute geeignet 
  • nach wenigen Tagen klares Sehvermögen
  • geeignet bei Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung

Patienten mit stärkeren Fehlsichtigkeiten, relativ dünner Hornhaut und noch gut ausgeprägter Nahsehfähigkeit eignen sind für diese Korrekturmethode am besten. Die Zusatzlinsen können problemlos wieder entfernt werden, falls sich in späteren Jahren der Graue Star entwickelt und ein Linsenaustausch ansteht. Die optischen Eigenschaften der Phake Linsen sind außerordentlich gut, da sie am Knotenpunkt der optischen Wegstrecke des Lichts im Auge liegen. Sie erfordern eine jährliche Kontrolle. 


Geeignet für jüngere Menschen mit hohen Sehfehlern:

  • Kurzsichtigkeit ab -4 dpt
  • Weitsichtigkeit ab +3 dpt
  • Hornhautverkrümmung ab 2 dpt

„LASIK & Linsen"

  • Di. 17.10.2017, 19h, Dr. Kermani

Unsere Ärzte informieren Sie über Möglichkeiten und Grenzen bei operativen Sehfehlerkorrekturen und beantworten Ihre Fragen. Bitte vorher anmelden!  >> Anmeldung

LASIK Quick-Check

  • 12.00 – 14.00 Uhr (mo-fr)
  • 17.00 – 18.00 Uhr (mo-do)
  • 10.00 – 14.00 Uhr (sa)

Nach nur zehn Minuten wissen Sie, ob Ihre Augen für eine effiziente und schonende Sehkorrektur geeignet sind. Einfach vorbeikommen, ohne Voranmeldung. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Phake Intraokulare Zusatz-Implantlinsen (IOL) werden vor die körpereigene Linse in das Auge eingesetzt.

Intraokulare Linsenimplantate (IOL) werden in das Auge eingesetzt.

Linsenimplantation: Wie läuft der Eingriff ab?

Die modernen Phake IOL werden über einen winzigen Einschnitt im Millimeterbereich in das Auge vor die körpereigene Linse implantiert. Der Eingriff ist ambulant und dauert normalerweise lediglich zehn bis 15 Minuten pro Auge. Die Linsenimplantation ist für den Patienten in der Regel völlig schmerzfrei und kann daher in lokaler Betäubung durchgeführt werden.

Welche Patienten sind geeignet?

Phake Linsen werden meist bei jüngeren Patienten im Alter zwischen 20 und 45 Jahren eingesetzt, die unter einer höheren Fehlsichtigkeit leiden. In der Regel sind dies kurzsichtige Patienten ab circa -4,0 Dioptrien, weitsichtige Patienten ab circa +3 Dioptrien – ggf. auch in Kombination mit einer Hornhautverkrümmung. Durch die optische Wirkung der Phake IOL sind auch extreme

Fehlsichtigkeit, wie zum Beispiel Kurzsichtigkeiten (Myopie) von -18 Dioptrien und mehr, grundsätzlich behandelbar. Befunde für die Eignung zur Augenlinsen-OP werden beim Erstgespräch bzw. in der Voruntersuchung erhoben. Dazu gehören unter anderem die subjektive und objektive Bestimmung der Fehlsichtigkeit, sonstige optische Eigenschaften des Auges, Pupillengröße bei unterschiedlicher Beleuchtung, Dicke der Augenhornhaut (Cornea) und die Anatomie der vorderen und hinteren Augenabschnitte.

Viele Patienten erhalten durch die Phake Linsen eine Sehqualität und Sehstärke, die sie vor der Operation kaum für möglich gehalten hätten. Nicht geeignet für Phake Linsen sind Patienten mit Netzhauterkrankungen und Grünem Star (Glaukom). Schwangere Frauen und Patienten unter 18 Jahren sind grundsätzlich von dieser Art der Augenlinsen-OP ausgeschlossen. Die Brillen-Werte sollten in den letzten zwei Jahren möglichst konstant gewesen sein.

Als Faustregel gilt: Bei einer Verschlechterung von mehr als einer Dioptrie pro Jahr sollte mit einem Eingriff noch gewartet werden. Bei Personen mit beginnender Altersweitsichtigkeit (circa ab dem 50. Lebensjahr) oder Grauem Star wird die Phake Linse selten eingesetzt. Hier erweist sich dann meist eine andere Operationsmöglichkeit als günstiger: der refraktive Linsenaustausch (RLA oder RLE). Bei diesem Eingriff wird im Gegensatz zu den Phake Linsen ein Teil der körpereigenen Linsen durch Kunstlinsen (multifokale Linsen) ersetzt.

Vorteile, die der Patient durch die Operation erwarten kann.

Phake Intraokular Linsen haben gegenüber Brille und Kontaktlinsen einige grundsätzliche Vorteile, die sie ihrem Design verdanken: Sie sitzen nicht vor oder am Auge, sondern im Auge und damit unmittelbar am optischen Knotenpunkt des Auges. Auf der Netzhaut entsteht dadurch ein schärferes und größeres Bild – der Patient kann mit seiner Phake IOLeine höhere Sehschärfe als vorher mit einer Brille erreichen. Werte von 100 Prozent Sehschärfe sind keine Seltenheit. Darüber hinaus ist das Bild, das durch eine Phake IOL entsteht, nicht nach außen begrenzt – wie etwa bei Brillen, wo die Gläser die Grenzen setzen. Phake Intraokular Linsen ermöglichen klares Sehen über das gesamte Blickfeld.  Auch sitzen die phaken IOL stabil im Auge, Seh-Beeinträchtigungen wie bei verrutschenden Kontaktlinsen gibt es also  nicht. Zudem ist die Genauigkeit der Phaken Intraokular Linsen sehr hoch, so dass in bis zu 90 bis 95 Prozent[A9]  der Fälle eine komplette Brillenunabhängigkeit erreicht wird. Ein weiterer bedeutender Vorteil der Implantation einer Phaken Linse ist die Reversibilität der Operation. Grundsätzlich können diese Kunstlinsen jederzeit wieder entfernt oder ausgetauscht werden, wenn sich die Fehlsichtigkeit nochmals deutlich ändern sollte. Bei geringen Änderungen der Fehlsichtigkeit rät der Arzt jedoch meist zu einer kleinen Nachkorrektur mit Hilfe des Lasers. Phake Linsen werden vom geeigneten menschlichen Auge sehr gut vertragen. Fremdkörperempfindungen wie bei Kontaktlinsen gibt es durch Phake IOL nicht. Die Lebensdauer der Materialien von Phaken IOL ist auf ca. 200 Jahre ausgelegt.

Mit welchen Risiken muss der Patient rechnen?

Die Operation wird im Augeninneren durchgeführt. Daher gibt es ein potenzielles Infektionsrisiko – wie grundsätzlich bei jedem chirurgischen Eingriff. Die Operation gilt generell als äußerst risikoarm, da die intraokulare Anatomie des Auges nicht verändert wird. In vielen Fällen verbessert sich das Nachtsehen. In vereinzelten, seltenen Fällen ist es jedoch zu einer Beeinträchtigung des Dämmerungs- und Nachtsehens gekommen. Es besteht die Gefahr einer Beeinträchtigung des Dämmerungs- und Nachtsehens, aber in vielen Fällen wird das Nachtsehen eher besser als vor dem Eingriff mit Brille. Auch kann der Eingriff in einer Über- oder Unterkorrektur der Fehlsichtigkeit resultieren, die dann ggf in einem zweiten Eingriff durch ein spezielles Laser Feintuning (Bioptics) ausgeglichen wird.