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Inititiative VISION 2020 – Das Recht auf Sehen

Weltweit gemeinsam gegen vermeidbare Blindheit

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Heute möchten wir einmal auf eine wichtige und weltweite Aktion aufmerksam machen und zwar auf „VISION 2020 – das Recht auf Augenlicht“.

Die Kampagne beschäftigt sich intensiv mit dem Thema der Blindheit. Weltweit gibt es rund 39 Millionen blinde Menschen. Bei ca. 80 Prozent dieser Menschen hätte man die Sehfähigkeit noch retten können. Das bedeutet, dass durch entsprechende Vorsorge die Blindheit vermeidbar gewesen wäre. Und genau darum geht es bei der Aktion VISION 2020 – die unnötige und vermeidbare Blindheit nachhaltig zu besiegen. Ein erstrebenswertes Ziel! (1)

Wie genau soll das umgesetzt werden?

Zunächst einmal geht es darum, das Bewusstsein für vermeidbare Blindheit zu stärken. So soll für das Thema sensibilisiert werden, indem über Augenkrankheiten und die Behandlungsmöglichkeiten aufgeklärt wird. Jeder Mensch, nicht nur in Deutschland, sollte zudem Zugang zu augenärztlicher Früherkennung und Vorsorgeuntersuchungen haben und die Möglichkeit, nach einem Sehverlust entsprechende Rehabilitationsmaßnahmen zu erhalten. Außerdem wünschenswert wäre eine Steigerung der Investitionen in die ophthalmologische Forschung. So sind zumindest die Forderungen der VISION 2020 an die deutsche Gesundheitspolitik.

In den Entwicklungsländern gestaltet sich dies jedoch etwas schwieriger. Dort sind Sehbehinderungen sowohl Folge als auch Ursache für Armut. Der erste Ansatz ist hier die Aufklärungsarbeit. Essenziell zur Hilfe vor Ort sind Spenden, welche lokale Programme zur Prävention und Behandlung von Blindheitsursachen unterstützen. Durch Kooperationen mit deutschen Kliniken sollen zudem Augenspezialisten vor Ort besser ausgebildet werden. Das langfristige Ziel ist der Ausbau einer flächendeckenden und qualitativen augenmedizinischen Versorgung auch in den ärmsten Ländern.

Status Quo

Ein Blick auf aktuelle Zahlen zeigt, es führt kein Weg vorbei an den Forderungen von VISION 2020.

Dreiviertel der Sehbehinderungen und 55 Prozent der Blindheit weltweit sind von Grauem Star oder unkorrigierter Fehlsichtigkeit verursacht und Augenerkrankungen durch Diabetes sind um 25 Prozent gestiegen. Die International Agency for the Prevention of Blindness (IAPB) verweist außerdem darauf, dass derzeit schon ein Drittel der Weltbevölkerung kurzsichtig ist. Dieser Wert wird aber mit hoher Wahrscheinlichkeit wegen der veränderten Lebensgewohnheiten bis 2050 auf 50 Prozent ansteigen. (2)

Fazit

Mit diesen Zahlen vor Augen gilt es alles daran zu setzen, dass sich Politik, das Gesundheitswesen und jeder Einzelne mit diesem Thema auseinandersetzt und dafür sensibilisiert.

Gerade wir als Augenklinik fordern nachdrücklich, jedem Menschen das Recht auf Augenlicht zu zukommen zu lassen! Wir dürfen täglich erleben, welche Steigerung der Lebensqualität Patienten z.B. nach Abschluss einer Kataraktbehandlung (Grauer Star) erfahren!

Schon Kinder leiden unter dieser Art von Augenerkrankungen, oft in den ärmeren Regionen dieser Welt. Unser Ärzteteam, allen voran unser Dr. Kermani, hat in der Vergangenheit durch Einsätze vor Ort das Leiden der Kleinsten und Schwächsten unserer Gesellschaft lindern können.

Darum werden wir auch weiterhin unseren Teil dazu beitragen, indem wir immer wieder auf das Thema aufmerksam machen werden, über Augenkrankheiten und Behandlungsmöglichkeiten ausführlich informieren und Ärzte ohne Grenzen unterstützen.

1) Quelle Zahlen: www.vision2020deutschland.de

2) Quelle Zahlen: www.iapb.org

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