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Was bedeutet Makuladegeneration?

Die altersabhängige Makuladegeneration (AMD) ist die häufigste Ursache für eine dauerhafte erhebliche Sehverschlechterung bei Patienten über 50 Jahre in der westlichen Welt. 90 % der „Erblindungen“ gemäß gesetzlicher Definition (starke Seheinschränkung mit deutlicher Behinderung im Alltag, nicht absolute Dunkelheit) im höheren Alter gehen auf ihre Kosten.

In Deutschland kommt es jedes Jahr zu ca. 300.000 Neuerkrankungen. Es handelt sich dabei um eine im Alter auftretende Erkrankung der Netzhaut. Betroffen ist immer nur die Mitte der Netzhaut (die Makula), die durch zunehmende Stoffwechselstörungen der Zellen und folgende Abbauprozesse mit eventuell begleitenden Schwellungen und Blutungen geschädigt und manchmal ganz zerstört wird.

Unterschied: trockene und feuchte AMD

Die trockene Makuladegeneration

Bei der trockenen Makuladegeneration kommt es im Bereich der Makula zu einer Ansammlung von „Zellmüll“, den Drusen. Der Stoffwechsel der Netzhaut, ihre Leistungsfähigkeit und damit auch das Sehvermögen lässt nach. Bei der feuchten Makuladegeneration brechen neu gebildete Blutgefäße (Neovaskularisationen) durch die unter der Netzhaut liegende Schicht und zerstören diese durch Flüssigkeitsaustritt, Blutungen und letztendlich Narbenbildungen. Subjektiv ist „etwas im Weg“ beim Sehen.

Die feuchte Makuladegeneration

Die trockene Form verläuft meist leichter und langsamer, während die feuchte Form kurzfristiger zu erheblichen Schäden und meist zum Verlust des Lesevermögens führt. Zum Verhältnis: Die feuchte Form stellt zwar nur 15 % aller Fälle von AMD, sie ist aber für über 90 % der durch die AMD bedingten Erblindungen verantwortlich. Bedenken muss man jedoch, dass es zahlreiche Unterformen der beiden Haupttypen gibt. Dies ist sowohl für die Therapie als auch für ihre Aussichten von großer Bedeutung.

Häufige Fragen zur AMD – Interview mit Dr. Farvili

Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist eine Erkrankung der Netzhaut. In diesem Fall ist die zentrale Sehschärfe betroffen. Diese Krankheit ist die häufigste Ursache für schlechte Sehfähigkeit im Alter.

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Fazit

Regelmäßige Netzhautkontrollen unerlässlich

Zusammenfassend kann man sagen, dass nur regelmäßige Kontrollen der Netzhaut durch den Augenarzt eine sinnvolle Beratung und Auswahl des geeigneten Vorgehens ermöglichen und trotz der Fortschritte immer noch einem nicht geringen Anteil Teil der Patienten nicht entscheidend geholfen werden kann.
Angesichts der vererbbaren Neigung zu dieser Erkrankung ist die regelmäßige Kontrolle der Kinder des Betroffenen – auch ohne Krankheitszeichen – ab dem 50. Lebensjahr von Bedeutung.

Wie man mit den Sehproblemen im Alltag zurechtkommt und welche staatlichen Hilfen existieren, darüber informieren Selbsthilfegruppen. Bei stark eingeschränktem Sehvermögen und fehlender Lesefähigkeit mit Lesebrille, gibt es die Möglichkeit der Anpassung „vergrößernder Sehhilfen“, die so ein Lesen häufig noch ermöglichen.

Willkommen bei der Augenklinik am Neumarkt

Makuladegeneration: Therapien für die feuchte und trockene AMD

In diesem Artikel informieren wir Sie über die Therapiemöglichkeiten bei einer feuchten oder trockenen altersabhängigen Makuladegeneration.

Makuladegeneration – Alternative Behandlungsmethoden und TCM

In der Augenklinik am Neumarkt behandeln wir Sie nach den Regeln der klassischen Augenheilkunde, die wir auf Wunsch um die der alternativen Heilmethoden Akupunktur, Homöopathie und Sauerstofftherapie ergänzen.

Makuladegeneration – Behandlung mit Vitaminen, Zink und Rheopherese

In diesem Abschnitt informieren wir Sie über die Wirkung der Behandlung mit Vitaminen, Zink und Rheopherese bei der Makuladegeneration (AMD).

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Was bedeutet Altersweitsichtigkeit (Presbyopie)?

Nahsehstörungen aufgrund von Alterssehschwäche entstehen durch die Verhärtung der Augenlinse. Etwa ab dem 45. Lebensjahr ist das Lesen in der Nähe aufgrund von Altersweitsichtigkeit ohne Lesebrille nicht mehr möglich. Jeder Mensch wird früher oder später presbyop. Normalsichtige benötigen „nur“ eine Lesebrille, bei weit- oder kurzsichtigen Augen wird eine Gleitsichtbrille verordnet.

Behandlung der Altersweitsichtigkeit

Sie wünschen sich eine moderne augenheilkundige Behandlung, um dauerhaft auf lästige Sehhilfen verzichten zu können? In der Augenklinik Köln bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich Multifokallinsen einsetzen zu lassen. Mit diesen speziellen Linsen können Patienten sowohl nah als auch fern scharf sehen, wodurch das Tragen einer Gleitsichtbrille nicht länger notwendig ist. Vereinbaren Sie direkt einen Termin bei uns am Neumarkt und nutzen Sie unsere fachkundige Beratung, um zu erfahren, ob Ihre Augen für die Verwendung von ICL-Linsen geeignet sind!

Häufige Fragen zur Presbyopie – Interview mit Dr. Gerten

Die Alterssichtigkeit ist eine Erkrankung, die jeden Menschen im Laufe des Lebens trifft. Im Alter von Ende 40 bis Anfang 50 reicht die Sehstärke des Auges nicht mehr aus, um nahe Gegenstände scharf zu sehen.

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Überblick zur Altersweitsichtigkeit

Die Alterssichtigkeit äußert vor allem darin, dass nahe Gegenstände nicht mehr scharf gesehen werden können. Dies gehört zum normalen Alterungsprozess des Menschen – egal ob zuvor eine Sehschwäche vorlag oder nicht. Erfahren Sie in dem Video mehr zu dieser Erkrankung.

Altersweitsichtigkeit (Presbyopie)

In jungen Jahren ist die Linse eines Menschen noch sehr flexibel. Somit ist es kein Problem, nahe Gegenstände scharf zu sehen. Je älter wir werden, desto mehr verliert Sie an Flexibilität. Erfahren Sie hier mehr!

Verfahren zur Behandlung der Altersweitsichtigkeit

In der Augenklinik am Neumarkt wenden wir hauptsächlich folgende Verfahren zur Behandlung der Altersweitsichtigkeit an:

Weitere Methoden zur Sehschärfenkorrektur

Auch wenn Sie aufgrund von Kurzsichtigkeit eine Sehschärfenkorrektur wünschen, sind Sie bei unserem Augenlaserzentrum in Köln an genau der richtigen Adresse. Jedem augenheilkundigen Eingriff, den unserer erfahrenden Operateure durchführen, geht in unserem Haus selbstredend eine umfassende Diagnostik durch modernster Augenmess- und Untersuchungstechniken voraus.

Die Augen öffnen und alles klar erkennen, ob in der Nähe oder in der Ferne – und vor allem ganz ohne Sehhilfe –, davon träumen viele Menschen. Wir helfen Ihnen dabei, dass dieser Traum endlich Wirklichkeit wird!

Nehmen Sie sich etwas Zeit und informieren Sie sich auf unserer Website eingehend zu allen für Sie interessanten Themenbereichen. Bei Fragen senden Sie uns einfach eine Nachricht über unser Kontaktformular, wir rufen Sie schnellstmöglich zurück!

Neue Studie zur Behandlung der Presbyopie

Mit dieser Studie soll erforscht werden, ob man bei Patienten mit Alterssichtigkeit die verhärtete Augenlinse mit Hilfe eines Femtosekunden-Lasers (fs-Laser) wieder geschmeidiger machen kann, um somit das Sehen in der Nähe zu verbessern.

Der fs-Laser macht dabei haarfeine, nur unter dem Mikroskop sichtbare Schnitte in die verhärtete Augenlinse. Dies führt zu einer erhöhten Geschmeidigkeit der Augenlinse, die sich dann wieder besser abkugeln kann. Das wiederum soll dem Patienten zu einem verbesserten Sehen in der Nähe verhelfen, im Idealfall das Nah-Sehen wieder voll herstellen.

Teilnehmer

Menschen ab 40 Jahren, die mit ihrer Lesebrille zunehmend unzufrieden sind und nach einer innovativen Alternative suchen.

Die klinische Prüfung ist von der Ethikkommission der Medizinischen Fakultät der Ruhr-UniversitätBochum sowie vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) genehmigt.

Weiterführende Informationen

Blended Vision - Überblick und Anwendung

Zur Behandlung wird bei Blended Vision (= Gemischter Sehbereich) das dominante Auge für das Sehen in die Ferne und das nicht dominante Auge für das Sehen in der Nähe optimiert.

Monovision – Korrektur der Altersweitsichtigkeit

Die Monovision-Methode eignet sich vor allem, wenn der Patient nicht nur an Kurz- oder Weitsichtigkeit leidet, sondern auch von Alterweitsichtigkeit betroffen ist. Erfahren Sie hier mehr über diese Behandlungsmethode!

Augen lasern

Egal ob mit Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder einer Hornhautverkrümmung: Nicht jeder kann und möchte sich an Brille und Kontaktlinsen gewöhnen. Wir bieten viele verschiedene Augenlaser-OPs für Sie an.

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Fachkundige Lidchirurgie in der Augenklinik Köln

Der operierende Augenarzt kennt die komplexen Zusammenhänge des Lides mit dem Auge. Ob Faltenglättung, Schlupf- und Hängelidbehandlung oder nässende Augen bei Lidschwäche: Immer erfolgen Diagnose und Behandlung unter der Bewertung des gesamten augenärztlichen Befundbildes. So werden ein kosmetisch und funktionell optimales Ergebnis erzielt und unerwartete Spätkomplikationen bei der Augenlid-Operation vermieden.

Medizinische und Plastische Lidchirurgie

Vertrauen Sie auf unsere langjährige Erfahrung im Bereich der Lidchirurgie in Köln – und zögern Sie bei Fragen bitte nicht, auf uns zuzukommen! Auch, wenn Sie wissen möchten, welche Behandlungsmethode in Ihrem speziellen Fall empfehlenswert ist, stehen Ihnen unsere Experten im persönlichen Beratungsgespräch gerne für detailgenaue Auskünfte zur Verfügung. Nutzen Sie einfach unser Kontaktformular, in dem Sie uns unter anderem Ihren Wunsch nach einem zeitnahen Rückruf übermitteln können. Wir freuen uns darauf, von Ihnen zu hören oder zu lesen.

Häufige Fragen zur Lidchirurgie – Interview mit Dr. Farvili

Bei einer ersten Behandlung muss festgestellt werden, welche Erkrankung am Lid vorliegt. Schließlich muss außerdem entschieden werden, ob die nötigen oder gewünschten Eingriffe medizinisch oder nicht-medizinisch sind.

Augenklinik am Neumarkt in Köln mit breitem Erfahrungsschatz

Sie finden unsere hochmoderne Augenklinik am Kölner Neumarkt, wo wir uns im Bereich der Lidchirurgie sowohl mit medizinischen wie auch mit plastischen Behandlungsfällen befassen. Auf unserer Website bieten wir Ihnen hierzu umfassende Informationen und klären Sie zudem detailliert darüber auf, wie bei einer Lidoperation genau vorgegangen wird.

Vereinbaren Sie einen Termin bei uns – und besuchen Sie schon bald unsere Augenklinik zur umfassenden Voruntersuchung und zu einem eingehenden Beratungsgespräch. In unserer zertifizierten Lidchirurgie in Köln erwarten Sie sorgfältig ausgebildete Operateure, die über fundiertes Fachwissen verfügen. Gleichgültig, unter welchen Seh- oder Augenlidbeschwerden Sie auch leiden, Sie profitieren bei uns von einer exzellenten medizinischen Expertise, die sich stets auf dem neuesten Stand der augenheilkundigen Forschung befindet.

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Weitere Spezialgebiete unserer Kölner Augenklinik:

  • Femto-Katarakt auch bei Kindern
  • Behandlung Grüner Star mit MIGS (iStent)
  • Behandlung Makuladegeneration mit IVOM (Lucentis, Avastin Eyelea)
  • Augenlinsen-OP
  • Hornhautverpflanzung (DMEK Cornea Transplantation)
  • Keratokonus (Crosslinking, Vernetzung, CXL)
  • Spezial-Laserbehandlung (Topo und Wavefront LASIK)
  • Behandlung und Problemlösung von Komplikationen
  • Behandlung bei Glaskörpertrübungen (Floater)
  • Netzhaut-Operationen (Vitrektomie)
  • Nachstar YAG Laser Augendiagnosezentrum mit OCT, HRT, OPD-Scan
  • Endothelspiegelung und vielen anderen modernen Untersuchungsmethoden

Willkommen bei der Augenklinik am Neumarkt

Medizinische Lidchirurgie

Unter medizinische Lidfehlstellungen versteht man alle Lidfehlstellungen, deren operative Korrektur nicht nur kosmetisch wünschenwert, sondern medizinisch notwendig ist. Erfahren Sie hier mehr!

Medizinische Lidchirurgie – Behandlungsfälle

Ein Hängelid, Tumore oder auch Entzündungen können Grund für die einen medizinischen Lidchirurgie-Eingriff sein. Erfahren Sie hier mehr über weitere Gründe und deren Symptome!

Plastische Lidchirurgie

Bei kosmetischen Lidfehlstellungen ist eine operative Korrektur ästhetisch wünschenwert, aber nicht medizinisch notwendig. Erfahren Sie hier mehr über mögliche Gründe für eine plastische Lidkorrektur!

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Was bedeutet Keratokonus?

Der Keratokonus ist eine angeborene Schwäche der Hornhaut, die in der Regel beide Augen betrifft – wenngleich oft unterschiedlich stark. Diese Erkrankung beginnt sich zumeist im ersten oder zweiten Lebensjahrzehnt durch eine zunehmende irreguläre Hornhautverkrümmung bemerkbar zu machen, die durch eine kegelförmige Vorwölbung der Hornhaut bedingt ist.

Wie kann Keratokonus behandelt werden?

Wenngleich zu Beginn ein optischer Ausgleich durch Brillengläser noch möglich ist, wird im Verlauf mit harten, speziell angepassten Kontaktlinsen eine bessere Sehschärfe erreicht. Diese Spezialkontaktlinsen ermöglichen relativ lange eine gute Sehschärfe und verzögern auch das Fortschreiten der Hornhautvorwölbung.

Ist die Hornhaut jedoch zu stark verformt, treten Probleme beim Tragen und Anpassen der Kontaktlinsen auf, z.B. Augenreizung, eingeschränkte Sehschärfe, häufiger Verlust der Kontaktlinse. In diesem Stadium kann man durch die Implantation von Kunststoffringen in die Hornhaut die Anpassbarkeit und Verträglichkeit der Kontaktlinsen wieder verbessern.

Häufige Fragen zu Hornhautleiden – Interview mit Dr. Gerten

An der Augenhornhaut gibt es eine Vielzahl von Erkrankungen, die alle verschiedene Symptome mit sich bringen. Häufige davon sind beispielsweise Hornhautaufbrüche oder Keratokonus. Im Video erfahren Sie mehr.

Hornhaut- /Linsenverkrümmung

Hornhaut- und/oder Linsenverkrümmungen kommen meist in Kombination mit Kurz- oder Weitsichtigkeit vor. Die Betroffenen sehen in allen Entfernungen mehr oder weniger verzerrt und sie nehmen Punkte als Linien wahr.

Behandlungsmethoden

Hornhauttransplantation (Keratoplastik)

Hierbei wird eine zentrale Hornhautscheibe entnommen und ein gleichgroßes Hornhautscheibchen eines Spenders mit sehr feinen Fäden eingenäht.

Implantation von Intracornealen Ringen (ICR)

Feste, hauchdünne, bogenförmige Kunststoffsegmente, die am Rand der Hornhaut implantiert werden. Das Hornhautzentrum wird dabei hinsichtlich der Brechkraft abgeflacht, aber nicht berührt.

Kollagenvernetzung

Nachdem die Hornhaut mit den Ringsegmenten „in Form gebracht“ worden ist, werden mittels Kollagenvernetzung die feinen Verbindungen zwischen den Kollagenfasern verdichtet. Dadurch wird die Hornhaut stabilisiert.

NEU: DMEK/DSAEK

Ein dünnes Implantat erspart den Austausch der kompletten Hornhaut.

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Wie ist der Verlauf nach der OP?

Durch die Verfestigung der Hornhautsubstanz kann vorübergehend ein leichter Haze, also eine oberflächliche Trübung der Hornhaut entstehen. Mit der Zeit wird die vernarbte Gewebesubstanz noch regulär, d.h. der Haze verschwindet nach zwei bis drei Monaten. Persistierender Haze kann auch durch eine PTK (Phototherapeutische Keratektomie) beseitigt werden.

Solange das Deckhäutchen (Epithel) noch nicht zugewachsen ist, können nach einer Kollagenvernetzung in den ersten Tagen Schmerzen, ein Fremdkörpergefühl im Auge, Brennen und Tränenfluss auftreten. Diese vorübergehenden Beschwerden lassen sich durch Medikamente beseitigen oder zumindest lindern. Zeitweise kann die Lichtempfindlichkeit gesteigert und die Nachtfahrtauglichkeit eingeschränkt sein. Das Sehvermögen erholt sich nach etwa drei bis fünf Tagen.

Durch die UV-Bestrahlung könnte es in Einzelfällen zu einer frühzeitigen Eintrübung der Linse kommen, so dass eine Kataraktoperation notwendig werden könnte. Eventuell wird eine Wiederholung des Eingriffs nach einigen Jahren nötig.

Fazit

Mit diesen neuen OP-Methoden lässt sich vielen Keratokonus-Patienten helfen. Eine Transplantation kann überflüssig oder zumindest ins höhere Lebensalter hinausgeschoben werden. Weltweit gibt es aber noch nicht genügend Langzeitdaten, um Erfolge und Risiken dieser Therapieformen während eines ganzen Menschenlebens statistisch zu beweisen. Daher sind diese Therapien teilweise zurzeit noch nicht generell zugelassen.

Es handelt sich um experimentelle Therapien, Therapien in klinischer Erprobung bzw. Off-Label-Therapien, die in Deutschland nur an wenigen ausgesuchten Kliniken durchgeführt werden. Als Patient einer innovativen Einrichtung wie der Augenklinik am Neumarkt haben Sie jedoch unter bestimmten Voraussetzungen bereits jetzt die Möglichkeit, von den beschriebenen modernen Behandlungsmethoden zu profitieren.

Willkommen bei der Augenklinik am Neumarkt

DMEK Behandlung

Die Abkürzung DMEK steht für Descemet Membrane Endothelial Keratoplasty. Es handelt sich hierbei um eine schonende Operationsmethode im Bereich der Hornhauttrans-plantation. Erfahren Sie mehr!

Hornhauttransplantation (Keratokonus) – Funktionsweise und Verträglichkeit

Hierbei wird eine zentrale Hornhautscheibe entnommen und ein gleichgroßes Hornhautscheibchen eines Spenders mit sehr feinen Fäden eingenäht.

Implantation von Intracornealen Ringen (ICR)

Feste, hauchdünne, bogenförmige Kunststoffsegmente, die am Rand der Hornhaut implantiert werden. Das Hornhautzentrum wird dabei hinsichtlich der Brechkraft abgeflacht, aber nicht berührt.

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Allgemeines zur Augenkrankheit Grüner Star

Der grüne Star, auch Glaukom genannt, ist eine Augenerkrankung, die irreversible Schäden der Nervenfasern hinterlässt.

Was ist der Grüne Star (Glaukom)?

Beim Grünen Star, der Fachausdruck lautet Glaukom, handelt es sich um eine Erkrankung, bei welcher der Druck im Auge zu stark für die Belastungsfähigkeit beziehungsweise die Durchblutung des Sehnervenkopfes wird. Etwa 6,7 Millionen Menschen erblinden pro Jahr weltweit am Grünen Star.

Auch in Deutschland zählt die Augenkrankheit zu den häufigsten Erblindungsursachen. Zu selten kommt es zu einer rechtzeitigen Erstdiagnose im Frühstadium. Dabei lässt sich das Erblindungsrisiko mit der richtigen Aufklärung, Behandlung und Vorsorge deutlich senken.

Was ist der Grüne Star?

Grüner Star oder auch Glaukom genannt, ist eine Erkrankung, bei der der Druck im Auge zu hoch ist, sodass der Sehnerv und dessen Durchblutung leidet.

Dr. med. Omid Kermani berät Sie gern persönlich zu Ursachen, Diagnostik und Vorsorge sowie zu Therapie, Operation und Früherkennung in der Augenklinik am Neumarkt in Köln.

Wie lässt sich Grüner Star rechtzeitig erkennen? Das Problem: Erhöhter Augeninnendruck tut in der Regel nicht weh. Der Sehnervenkopf ist die Mündung der Sehnerven aus dem Gehirn in die Augenrückseite. Er besteht aus vielen kleinen Fasern, die im Mündungsbereich durch den zu hohen Augeninnendruck langsam nacheinander absterben. Der Patient merkt den Schaden erst, wenn das zentrale Sehvermögen abfällt.

Doch wo liegen für den erhöhten Augeninnendruck die Ursachen und wie können Sie vorsorgen? Wir möchten Sie über das Krankheitsbild, Risiken, die Bedeutung von Vorsorgeuntersuchungen und einer rechtzeitigen Behandlung (medikamentös oder durch eine Glaukom-OP) aufklären.

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Was ist der Unterschied? – Grauer und Grüner Star

Der Grüne Star ist eine Augenerkrankung, die ohne rechtzeitige Diagnose, Behandlung und Operation den Sehnerv zerstören und zur Erblindung führen kann. In Deutschland sind etwa eine Million Menschen betroffen. „Star“ kommt vom mittelhochdeutschen Wort „starr“ und meint den starren Blick der Blinden; „grün“, weil sich die Iris bei fortgeschrittener Krankheit grünlich verfärbt.

Der Begriff Grüner Star wird heute aber kaum noch verwendet. Weil die Verwechslungsgefahr mit der Augenkrankheit Grauer Star (Katarakt) zu groß ist, spricht man vom Glaukom. Beim Grauen Star handelt es sich um eine meist altersbedingte Trübung der Augenlinse. Außer dem Namen „Star“ haben die beiden Sehleiden nichts gemeinsam.

Augendruckwerte – Was passiert im Auge bei erhöhtem Augeninnendruck?

Unser Auge hat zwei Kammern: eine vordere zwischen Hornhaut und Regenbogenhaut (Iris), eine hintere zwischen Iris und Linse. In der hinteren Kammer bildet sich laufend das sogenannte Kammerwasser.

Augendruck-Normalwerte

Es versorgt Linse und Hornhaut mit Nährstoffen und regelt den Augeninnendruck (Tensio). Was sind die normalen Werte für den Augeninnendruck? Die Normalwerte liegen hier in der Regel zwischen 10 und 21 mmHg (siehe blaue Auflistung).

Durch die Pupille gelangt das Kammerwasser in die Vorderkammer und fließt durch den Winkel zwischen Hornhaut und Iris in die Blutbahn ab. Erhöhter Augendruck kann mehrere Ursachen haben, das Kammerwasser spielt dabei eine wichtige Rolle: Eine Erhöhung des Augeninnendrucks ist entweder durch eine verstärkte Produktion oder ein verminderter Abfluss von Kammerwasser bedingt, dass den Abfluss behindert. Die Folge eines erhöhten Augeninnendrucks kann der Grüne Star sein, der unbehandelt die Fasern des Sehnervs und der Netzhaut schädigt.

Augendruck-Normalwerte:

  • Untergrenze: 10 mmHg*
  • Normwert: 15,5 mmHg
  • Obergrenze: 21 mmHg

*mmHg steht für Millimeter-Quecksilbersäule

Grüner Star (Glaukom) – Ursachen, Formen und Auswirkungen

Die Augenärzte unterscheiden Glaukomformen nach Ursachen und Symptomen. Das primäre Offenwinkelglaukom (Weitwinkelglaukom) und das Normaldruckglaukom machen zusammen etwa 95 Prozent aller Fälle des Grünen Stars aus. Weiterhin gibt es seltenere Formen, oft durch chronische Cortisonbehandlung, Entzündungen, Medikamente, Tumore oder durch eine Augenverletzung hervorgerufen, das so genannte Sekundärglaukom. Die häufigsten Glaukomformen stellen wir im Folgenden übersichtlich dar.

Das sekundäre PEX-Glaukom

Das Pseudoexfoliationsyndrom (PEX-Glaukom) zählt auch zu den Offenwinkelglaukomen und ist die mit Abstand häufigste Form der Sekundärglaukome. Gerade bei Sekundärglaukomen ist meist eine zusätzliche Therapie der Grunderkrankung erforderlich, um nicht nur die Symptome des Grünen Stars wie zu hohen Augendruck zu behandeln, sondern auch seine Ursachen zu beseitigen.

Beim PEX-Glaukom wird im Auge eine staubähnliche Substanz produziert, die sich auf den Abflusswegen des Auges ablagert. Das Kammerwasser kann nicht mehr entweichen, der Augendruck steigt. Es sind meist Druckwerte in der Höhe von 35 bis 45 mmHg festzustellen. Diese Druckwerte lösen in der Regel keine Schmerzen aus. Vom PEX-Glaukom sind besonders ältere Menschen betroffen, es gilt als besonders ernst, rasch fortschreitend und behandlungsintensiv.

Das Normaldruckglaukom

Ein besonderes Offenwinkelglaukom ist das Normaldruckglaukom (Niederdruckglaukom) bei dem kein erhöhter Augeninnendruck vorliegt. Es wird auch als Low-Tension-Glaukom bezeichnet. Beim Normaldruckglaukom weisen die Patienten nie höhere Augeninnendruckwerte als 21 mmHg auf, haben aber dennoch einen Glaukomschaden entwickelt, das heißt der Sehnervenkopf zeigt trotz unauffälligen Innendrucks die für Glaukome typische Aushöhlung.

Schuld sind vermutlich Durchblutungsstörungen als Folge einer Gefäßverkalkung. Zunehmend wird also die Bedeutung der Durchblutung des Sehnervs erkannt. Das verdeutlicht: Der Augeninnendruck spielt nicht die alleinige Rolle bei der Diagnostik des Glaukoms. Der Patient kann auch einen niedrigen Augeninnendruck aufweisen.

Das Engwinkelglaukom (Winkelblockglaukom) – Glaukomanfall

Beim selteneren Engwinkelglaukom kommt es zu einem schmerzhaften Glaukomanfall, der den Patienten schnell zum Arzt treibt und meist von Übelkeit, Sehstörungen und Erbrechen begleitet wird.

Was ist aber die Ursache für den plötzlichen Glaukomanfalls? Bei dieser Form des Glaukoms blockiert die Iris (Regenbogenhaut) den Kammerwinkel, sodass das Kammerwasser nicht abfließen kann. Die Druckwerte sind sehr hoch und liegen meist über 60 mmHg. Ein schneller Gang zum Augenarzt ist unbedingt notwendig, da es innerhalb weniger Tage zur völligen Erblindung kommen kann. Der Glaukomanfall tritt in der Regel auf nur einem Auge auf.

Das angeborene Glaukom (Kongenitales Glaukom)

Eine seltenere Erkrankungsform ist der angeborene Grüne Star wie auch der Grüne Star bei Kindern, der schon im ersten Lebensjahr auftritt. In diesen Fällen haben die Kinder meist besonders große Augen, welche als schön und niedlich empfunden werden, aber leider häufig durch den zu hohen Augendruck verursacht werden.

Das Auge weist zu diesem Punkt schwere Schäden auf. Auch hier gibt es Patienten, die einen normalen Augeninnendruck haben (bis zu 30 Prozent) und trotzdem die typischen Sehnervschäden am Auge wie bei einem Glaukom zeigen. Auch eine Autoimmunkrankheit als Ursache kommt in Frage, hier bildet der Körper Antikörper gegen seine eigenen Zellen und dies führt zu einem Gewebsuntergang.

Diagnostik

Glaukom: Symptome und Verlauf – Welche Beschwerden hat ein Patient?

Beim häufigen chronischen Glaukom und beim Sekundärglaukom finden sich lange keine Beschwerden, ein Diagnose wird erschwert. Mäßig erhöhter Augeninnendruck verursacht keine Symptome. Wenn sich die Augenkrankheit Glaukom bemerkbar macht, ist sie schon weit fortgeschritten. Es kommt in Folge des erhöhten Augeninnendrucks zu einer Schädigung des Sehnervs und zunehmenden Sehstörungen. Erkrankte leiden unter Gesichtsfeldeinschränkungen, das heißt ihr Blickfeld ist an den Seiten eingeschränkt.

Ursache für den Gesichtsfeldausfall ist also die Schädigung der Nervenfaser. Die Sehschärfe beim Geradeausblick nimmt erst im fortgeschrittenen Stadium ab. Erst dann ist es für den Betroffenen selbst wirklich auffällig. Kommt der Patient jetzt nach Jahren des Bestehens des Glaukoms zum Augenarzt und kommt es zur Diagnose Grüner Star, sind bereits mehr als 90 Prozent der Sehnervenfasern unwiederbringlich zerstört. Hier hilft nur eine regelmäßige Augendruckkontrolle und gegebenenfalls weitere Untersuchungen vom Augenarzt.

Grüner Star – Symptome erkennen:

  • Zu hoher Augeninnendruck
  • Gerötete und geschwollene Augen
  • Harter Augapfel, verstärkter Tränenfluss
  • Einschränkungen des Sehvermögens durch geschädigten Sehnerv
  • Verengung und Ausfälle des Gesichtsfeldes
  • Trübe Linsen durch Ablagerungen (PEX-Glaukom)
  • Ein Ödem kann zur Lichtscheue führen

Beim seltenen Glaukomanfall dagegen ist das Auge gerötet, die Pupille ist lichtreaktionslos. Das heißt bei Lichteinfall verengt sich die Pupille nicht oder kaum und es können farbige Lichtpunkte und -ringe um Lichtquellen herum gesehen werden. Das Auge selbst und der ganze umliegende Bereich fühlt sich schmerzhaft an. Ausgelöst werden kann der Glaukomanfall unter anderem durch angestrengtes Sehen bei schlechter Beleuchtung in gebückter Haltung.

Grund ist hier die weite Pupille und das Bücken. Beides macht den bei diesen Patienten sowieso schon engen Kammerwinkel beim Engwinkelglaukom noch enger und blockiert ihn schließlich mit der Folge eines plötzlichen Druckanstiegs, des Glaukomanfalls. Wird dieser extrem hohe Druck nicht schnell eingestellt, kann es innerhalb von Tagen zur Erblindung kommen.

Symptome – Akuter Glaukomanfall:

  • Plötzlicher Sehverlust
  • „steinhartes“ Auge
  • Augenschmerzen durch Druck im Auge
  • Erweiterte Pupille (Lichtstarre)
  • Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen

Früherkennung – Glaukom-Vorsorgeuntersuchung

Damit der Augenarzt sicher ein Glaukom im Auge feststellen kann, müssen bei der Grüner-Star-Untersuchung mehrere Symptome für eine Diagnose zusammenkommen: erhöhter Augeninnendruck, geschädigter Sehnerv und Sehstörungen beziehungsweise Gesichtsfeldausfälle – das ist der Bereich, den man bei unbewegtem Blick mit beiden Augen erfassen kann. Der Augenarzt wird den Innendruck messen, den Augenhintergrund spiegeln und das Gesichtsfeld mit Hilfe eines Sehtests überprüfen. All diese Untersuchungen sind völlig schmerzfrei. Wichtig: Für eine Diagnostik genügt es niemals, nur den Druck zu messen, weil ein Glaukom auch bei Normaldruck vorliegen kann.

Bei Patienten ohne besondere Vorerkrankungen, mit gesunder Familie (Ist die Großmutter womöglich auch schon am Grünen Star erblindet?) und ohne andere verdächtige Zeichen, wird ab dem 40sten Lebensjahr alle zwei Jahre zur Vorsorge der Augendruck kontrolliert und der Sehnervenkopf mit der Lupe beurteilt. Gegebenenfalls wird eine Gesichtsfelduntersuchung oder eine Untersuchung des Kammerwinkels (die Stelle, an der das Kammerwasser wieder herausläuft) mit dem Kontaktglas (Gonioskopie) durchgeführt. Sind in der Familie Fälle von Grünem Star bekannt, sollte früher eine Überprüfung stattfinden.

Eine Übersicht der Glaukomuntersuchung:

  • Augeninnendruckmessung
  • Untersuchung der Sehnerven
  • Untersuchung der Kammerwinkel
  • Gesichtsfelduntersuchung
  • Messung der Hornhautdicke

Kommt es einmal zu einer Grüner-Star-Diagnose, sind häufige Kontrollen notwendig, um den Erfolg der Therapie zu beurteilen und gegebenenfalls weitere Maßnahmen zur Behandlung zu veranlassen. Bei dringendem Verdacht oder bereits bestehendem Grünen Star werden all diese Maßnahmen von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt.

Handelt es sich um eine reine Vorsorgeuntersuchung ohne große Verdachtsmomente (die von Oberarzt Dr. med. Kermani dringend empfohlen wird), muss derzeit der Patient die Kosten selber übernehmen. Seit kurzem gibt es aufwendigere Untersuchungsverfahren, um den Grünen Star noch früher zu erkennen (GDX, HRT etc.). Diese sind jedoch teurer und müssen ebenfalls selbst bezahlt werden.

Der Ablauf der Augeninnendruckmessung

Die Augendruckmessung ist die erste Untersuchung, die für eine Diagnostik bei der Vorsorge durchgeführt wird. Natürlich möchten Patienten wissen, wie die Augeninnendruckmessung funktioniert. Eine Möglichkeit stellt der Tonometer dar. Bei diesem Gerät wird ein kleiner Zylinder sanft auf das weit geöffnete Auge gesetzt, um eine Fläche von 3 Millimetern auf dem Auge leicht einzudrücken. So kann der Druck im Auge auf einer Skala abgelesen werden (tonometrische Untersuchung).

Da der Druck auch von der Dicke der Hornhaut abhängt, wird bei hohen Druckwerten auch die Hornhautdicke bestimmt. Laser machen es heute immer häufiger möglich, die Augeninnendruckmessung ohne direkten Kontakt mit dem Auge durchzuführen. In der Regel läuft die Laser-Messung ohne Komplikationen ab. Die früher genutzte Messung mit einem Luftstoß (Non-Contact-Tonometer) wird dagegen immer seltener angewendet, da die Ergebnisse zu ungenau sind.

Als Maßeinheit wird das Torr benutzt, das besser unter der Abkürzung mmHg bekannt ist, mmHg steht für Millimeter-Quecksilbersäule. Ein Torr ist der Druck, der von einer Quecksilbersäule von 1 Millimeter Höhe erzeugt wird. Am bekanntesten ist das Torr als Maßeinheit für den Blutdruck und den Blutzuckerspiegel. „Normal“ ist er zwischen 10 und 22 mmHg. Wobei „normal“ relativ ist, denn es gibt auch Patienten, die liegen darüber und haben keine Schäden (okuläre Hypertension). Ein erhöhter Augeninnendruck bedeutet also nicht unbedingt, dass ein Glaukom vorliegt. Andere Patienten wiederum liegen im Normbereich und haben Schäden (Low-Tension-Glaukom).

Auch gewisse Tagesschwankungen können normal sein. Eine Glaukomwerte- beziehungsweise Augeninnendruckwerte-Tabelle dient damit lediglich als Anhaltspunkt. Im Zweifelsfall muss ein Tagesdruckprofil durchgeführt werden, das heißt mehrfache Messungen innerhalb von 24 Stunden.

Sie haben Fragen? Unser Fachpersonal hilft Ihnen gerne weiter!

Behandlung – Wie wird Grüner Star / erhöhter Augendruck behandelt?

Ist Grüner Star heilbar? Nein, leider nicht. Aber was kann man bei hohem Augendruck tun? Patienten können selbst aktiv werden. Eine gewisse Senkung des Augeninnendrucks (2-3 mmHg) ist mit autogenem Training oder vergleichbaren Entspannungsübungen möglich. Vielen Patienten kann mit Augentropfen geholfen werden.

Eine Glaukom-Therapie und -Behandlung mit Medikamenten und autogenem Training allein reichen bei deutlich erhöhtem Druck nicht aus, da hier die Druckabsenkung erheblich stärker sein muss. In solchen Fällen kann man den Grünen Star operieren, doch das ist nur selten erforderlich und nicht alle Formen sind für eine Glaukom-Operation gleich gut geeignet. Beim Engwinkelglaukom entscheidet sich der Arzt in der Regel für einen operativen Eingriff mit dem Laser. Beim chronischen und beim Normaldruckglaukom muss der Patient täglich und lebenslang drucksenkende Augentropfen anwenden, um das Sehvermögen zu erhalten.

Grüner Star: Operation mit dem Laser

Kann man Grünen Star Lasern? Ja, aber eine Glaukom-OP kann verlorenes Sehvermögen nicht wiederherstellen, lediglich bewahren und somit eine Erblindung verhindern. Jede Laserbehandlung und jede Grüner-Star-OP kann nur darauf zielen, vorhandenes Sehvermögen zu retten und weitere Schäden am Sehnerv zu verhindern. Die Operation ist nur dann nötig, wenn Augentropfen den Druck des Auges nicht senken können. Die Grüner-Star-Laseroperation zählt dabei zu den am häufigsten durchgeführten Operationen deutschlandweit. Augenarzt und Patient stehen verschiedene Operationsmöglichkeiten zur Auswahl.

Entweder werden beim Lasern um die Kammerwinkel des Auges neue Abflussmöglichkeiten für das Kammerwasser geschaffen (aus dem Auge heraus unter die Bindehaut), mittels Laser die Abflusskanäle erweitert oder Teile des Gewebes verödet, das die Kammerflüssigkeit bildet. Wie lange die Operation dauert, hängt vom Verfahren ab. Vor der Operation senkt der Arzt mithilfe spezieller Augentropfen den Innendruck. Anschließend bohrt er per Laser oder durch einen operativen Eingriff ein Loch in die Iris, damit das aufgestaute Kammerwasser abfließen kann. Die Aussichten nach der Operation sind umso besser, je früher die Therapie einsetzt.

Bereits abgestorbene Nervenfasern sind unwiederbringlich verloren, und die dadurch verursachten Sehverluste lassen sich auch mit einer Operation nicht rückgängig machen. In der Regel kann das Glaukom-Lasern ambulant durchgeführt werden. Eine gute Nachsorge durch den Augenarzt ist ebenfalls wichtig. Im Allgemeinen werden nach der Laseroperation Medikamente in Form von Tropfen und Salben verschrieben.

Glaukomvorsorge – Kann man der Augenkrankheit Glaukom vorbeugen?

Grüner-Star-Vorsorge gelingt durch eine gesunde Ernährung und Lebensweise sowie regelmäßige Bewegung. Entscheidend ist die Früherkennung durch beispielsweise Augendruckmessungen. Aber wie oft sollten Sie Ihren Augendruck messen lassen und wie oft sollten Sie zur Glaukomvorsorge? Jeder über 45-Jährige sollte jährlich zur Vorsorgeuntersuchung gehen und seinen Augendruck messen und den Sehnerv untersuchen lassen.

Ist ein Glaukom in der Familie bekannt, empfiehlt sich eine Glaukomvorsorge ab 35 Jahren. Allerdings gehört die Untersuchung nicht zu den kostenlosen Vorsorgeuntersuchungen. Sie wird als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) von Augenärzten angeboten. Liegt ein Glaukom vor, werden alle weiteren Untersuchungen von den Krankenkassen bezahlt. Oberarzt Dr. med. Omid Kermani und alle Mitarbeiter der der Augenklinik am Neumarkt in Köln beraten Sie gerne näher zu den Kosten und dem Ablauf einer Glaukomuntersuchung. Nur wenn Sie gut informiert sind, können Sie sich optimal auf Vorsorge und Behandlung vorbereiten.

Willkommen bei der Augenklinik am Neumarkt

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Ausgezeichnete Expertise, kompetente Beratung und fürsorgliche Betreuung erwarten Sie in jeder unserer Kliniken. Profitieren Sie von der jahrelangen Kompetenz unserer Fachärzte in unserem breiten Leistungsspektrum.

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Augen lasern

Egal ob mit Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder einer Hornhautverkrümmung: Nicht jeder kann und möchte sich an Brille und Kontaktlinsen gewöhnen. Wir bieten viele verschiedene Augenlaser-OPs für Sie an.

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Informationen zur Augenkrankheit, zur Behandlung und Operation

Damit bei Ihnen keine Fragen offenbleiben, haben wir wichtige Informationen rund um den Grauen Star als Augenerkrankung und seine möglichen Behandlungsmethoden im Folgenden zusammengetragen. Häufige Fragen werden auch in unsren Videointerviews von Dr. med. Elham Farvili aus der Augenklinik am Neumarkt in Köln beantwortet

Was ist Grauer Star (Katarakt)?

Der Graue Star (Katarakt) ist eine ernst zu nehmende Augenkrankheit, die sich aber gut behandeln lässt. Beim Grauen Star verfärbt sich das Innere der Augenlinse grau und das Sehvermögen nimmt ab. Betroffene Patienten sehen aufgrund der Linsentrübung zunehmend unscharf und verschwommen wie durch einen Nebelschleier.

Die Behandlung des Grauen Stars

Die Behandlung des Grauen Stars ist ein operativer Eingriff. Dieser wird nötig, wenn die Sehstärke des Patienten/der Patientin unter 50% beträgt. Beispielsweise berichten Patienten davon, nachts nicht mehr Auto fahren zu können.

Ist Grauer Star heilbar?

Grauer Star ist heilbar und kann mit einer Operation behandelt werden. Durch die gute Gesundheitsversorgung in den Industrienationen wird ein Katarakt meist frühzeitig erkannt, was die Behandlung zusätzlich vereinfacht. In unserer Augenklinik am Neumarkt in Köln haben wir bereits über 50.000 Kataraktoperationen erfolgreich durchgeführt.

Wie macht sich Grauer Star bemerkbar? – Anzeichen und Symptome

Die Linsentrübung beim Grauen Star macht sich durch ein generell schlechteres Sehvermögen bemerkbar. Anhand bestimmter Symptome kann man – auch einen beginnenden – Grauen Star erkennen:

  • Verschwommene Sicht
  • Blasser erscheinende Farben
  • Zunehmende Blendempfindlichkeit
  • Probleme bei wechselnden Lichtverhältnissen
  • Verschlechterte räumliche Wahrnehmung
  • Verschlechterte Fernsicht

Kann man einem Grauen Star vorbeugen?

Es gibt keine wirksamen Methoden, um den Grauen Star vorzubeugen. Altersstar als natürliche Entwicklung kann nicht verhindert werden. Es ist hilfreich die Augen zu schützen. Bei gefährlichen Tätigkeiten sollte immer eine Schutzbrille, beim Skifahren und Sonnenbaden kann man eine Sonnenbrille tragen, um Risiken einer Augenverletzung zu vermeiden.

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Ursachen und Risikofaktoren

Wer ist gefährdet am Grauen Star zu erkranken?

Grauer Star tritt in der Regel bei älteren Patienten ab 60 Jahren auf. Der Verschleiß der Linse äußert sich darin, dass sie nicht mehr flexibel und klar ist. Die Trübung der Augenlinse entsteht durch Degeneration der Linseneiweiße infolge von Lichtbelastung und altersbedingter Stoffwechseländerungen. Im Alter zwischen 60 und 75 Jahren haben fast hundert Prozent der Mitteleuropäer eine mehr oder weniger starke Linsentrübung, den sogenannten Altersstar entwickelt.

Weitere mögliche Ursachen für die Bildung eines Katarakts:

  • Verletzungen des Augapfels, z.B. Prellungen oder Stichverletzungen (Katarakta traumatica)
  • Stoffwechselerkrankungen wie Kalziummangel oder Fehlfunktionen der Schilddrüse
  • Diabetes kann durch den erhöhten Zuckergehalt im Augenwasser die Linse eintrüben (Katarakta diabetica).
  • Nährstoffmangel durch Mangelernährung
  • Radioaktive Strahlung und ultraviolettes Licht (UV-Licht)
  • Entzündungen im Augeninneren (Katarakta complicata)
  • Langjähriger Drogenmissbrauch, Rauchen oder die Einnahme von Medikamenten (besonders Kortison)

Grauer Star bei Babys, Kindern und Jugendlichen

Grauer Star kann auch angeboren sein oder im jungen Alter bei Babys, Kindern und Jugendlichen auftreten. Ursache dafür kann eine Störung der Linsenentwicklung während der Schwangerschaft sein, z.B. durch Medikamente oder Infektionen. Aber auch genetische Vererbungsmuster können der Grund dafür sein bzw. angeborene Augenfehlbildungen.

Ist Grauer Star vererbbar?

Grauer Star kann über Vererbung weitergegeben werden. Der Katarakt wird in der Regel autosomal-dominant vererbt. Die Nachkommen einer Person, die an Katarakt erkrankt war, haben also mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent im Laufe ihres Lebens ebenfalls Probleme mit der Augenerkrankung.

Behandlung

Diagnose

Für die Diagnose des Grauen Stars durchleuchtet der Arzt das Auge. In diesem Brückner-Test lassen sich Linsentrübungen als dunkle Flecken erkennen. Mit einer Spaltlampe erkennt der Arzt, in welcher Linsenschicht die Trübung auftritt. So können Rückschlüsse über Art und Ursachen des Katarakts gezogen werden.

Was hilft gegen Grauen Star?

Es gibt keine Medikamente, die wirksam gegen den Grauen Star helfen. Beim Grauen Star ist einzig eine Operation als Behandlungsmöglichkeit wirksam. Die gute Nachricht: Mit einer OP kann der Graue Star vollständig geheilt werden und sämtliche Schäden an der Linse können behoben werden.

Es gibt jedoch nicht immer einen unmittelbaren Grund für eine Operation, wenn der Augenarzt beispielsweise eine Eintrübung der Augenlinse feststellt, aber noch keine Beschwerden auftreten. Jedoch sollte man bei einer Grauer-Star-Diagnose die Augen regelmäßig vom Augenarzt überprüfen lassen.

Was passiert, wenn man den Grauen Star nicht behandelt?

Wenn man den Grauen Star nicht behandelt, dann wird sich die Trübung der Linse weiter ausbilden und damit auch die Sehfähigkeit kontinuierlich einschränken. Eine Erblindung ist aber eher unwahrscheinlich. Je stärker die Linsentrübung ist, desto komplizierter kann die OP sein, daher sollte der operative Eingriff nicht zu lange aufgeschoben werden.

Grauer-Star-Operation

Wie wird der Graue Star operiert?

Es gibt verschiedene Methoden, um den Grauen Star zu operieren. Zur Standard-Variante gehört die Phakoemulsifikation, bei der die Linse mithilfe eines Ultraschalls zerkleinert und abgesaugt wird. Zu den modernsten Methoden gehört der Eingriff mit dem Femto-Sekundenlaser, der eine präzise Durchtrennung der einzelnen Gewebsschichten im Auge ermöglicht.

Nachdem die natürliche Linse entfernt wurde, wird an die gleiche Stelle eine künstliche Linse zum scharfen Sehen eingesetzt. Zunächst wird der Patient örtlich betäubt – entweder mit einer Spritze neben dem Auge oder mit Augentropfen. Am Ende der Operation müssen keine Nähte gesetzt werden, weil die Schnitte so klein sind, dass sie sich von selbst verschließen.

Wann sollte ein Grauer Star operiert werden?

Spätestens, wenn die Sehschärfe unter 50 Prozent liegt, sollte ein Grauer Star operiert werden. Wenn die Patienten von subjektiven Sehverschlechterungen berichten und sich unsicher fühlen, sie sich beispielsweise nicht mehr in der Lage fühlen nachts sicher Auto zu fahren, dann wird es Zeit den Grauen Star zu behandeln.

Wie lange dauert eine Grauer-Star-OP?

Die Operation dauert etwa 20 bis 30 Minuten. Meist wird ambulant operiert. Einige Stunden nach dem Eingriff können die Patienten wieder nach Hause gehen. Wir empfehlen, sich abholen zu lassen. Die neue Linse wird ein Leben lang halten, sodass eine weitere OP in der Regel nicht nötig ist.

Wie hoch ist die Erfolgsquote bei der Behandlung des Grauen Stars?

Die Grauer-Star-OP ist die häufigste Operation, die weltweit am Menschen durchgeführt wird. Allein in Deutschland werden jährlich über fünfhunderttausend Kataraktoperationen durchgeführt. Die Behandlung ist dabei sehr zielsicher und erfolgreich. Eine spätere Operation des Grauen Stars wird nicht mehr notwendig sein.

Welche Risiken gibt es bei der Grauer-Star-OP?

Bei der Grauer-Star-OP handelt es sich dank modernster Methoden um einen sicheren Eingriff, doch wie bei jeder Operation bestehen immer gewisse Risiken für mögliche Komplikationen. 98 Prozent der Operationen verlaufen jedoch ohne Zwischenfälle. Die meisten Komplikationen sind gut behandelbar. Suchen Sie bei Verschlechterung des Sehvermögens, Schmerzen oder Rötungen am operierten Auge sofort Ihren Augenarzt auf.

Welche Risiken gibt es bei der Grauer-Star-OP?

Bei der Grauer-Star-OP handelt es sich dank modernster Methoden um einen sicheren Eingriff, doch wie bei jeder Operation bestehen immer gewisse Risiken für mögliche Komplikationen. 98 Prozent der Operationen verlaufen jedoch ohne Zwischenfälle. Die meisten Komplikationen sind gut behandelbar. Suchen Sie bei Verschlechterung des Sehvermögens, Schmerzen oder Rötungen am operierten Auge sofort Ihren Augenarzt auf.

Was muss man vor der Grauer-Star-OP berücksichtigen?

Vor der Katarakt-OP kann das Auge lokal oder peribulbär mit einer Spritze betäubt werden. In diesem Fall müssen Patienten, die Blutverdünner (Antikoagulantien) nehmen, dazu gehören zum Beispiel Makula-Patienten, mit ihrem Hausarzt sprechen, ob Medikamente eventuell zeitweise abgesetzt oder umgestellt werden können.

Viele Grauer-Star-Eingriffe lassen sich aber auch mit einer reinen Tropf-Anästhesie durchführen, das heißt, das Auge kann allein mit Tropfen betäubt werden. In diesem Fall braucht der Patient seine blutverdünnenden Medikamente nicht abzusetzen.

Nachbehandlungen und Heilung

Was geschieht nach der Grauer Star Operation?

Nach der OP wird Ihr Auge eingesalbt und mit einem Verband abgedeckt. In aller Regel haben Sie keine schmerzhaften Symptome. Dennoch sollten Sie nicht selber Auto fahren, keine schweren Maschinen bedienen oder ähnliche Aufgaben übernehmen, bei denen Sie zur Sicherheit Ihre volle Sehkraft benötigen.

Die Wirkung der Betäubung hält über acht Stunden an. Am Morgen nach der OP entfernt Ihr Arzt den Verband. Sie sehen vielleicht noch verschwommen, mitunter kann es zu einer erhöhten Blendungsempfindlichkeit kommen, aber die meisten Patienten stellen schon jetzt eine deutliche Verbesserung der Sehkraft fest. Ihre Augen bleiben aber noch sensibel, vermeiden Sie es also sie zu reiben oder anderweitig zu reizen.

Wie lange dauert die Heilung nach einer Grauen-Star-OP?

Die Heilung des Auges selber dauert circa vier Wochen. In dieser Zeit sollten Patienten ihre Augentropfen wie verschrieben nehmen. Für einen optimalen Heilungsprozess sollten die Nachuntersuchungstermine unbedingt wahrgenommen werden. Es ist sehr wichtig, dass am Tag nach der OP das Auge von einem Augenarzt kontrolliert wird. Die erste Nachuntersuchung nimmt in der Regel Ihr Haus-Augenarzt vor.

Wie lange muss man Augentropfen nehmen nach einer Grauer-Star-OP?

Etwa vier Wochen lang müssen die Augentropfen nach einer Grauen-Star-Operation eingenommen werden. Bei der Anwendung von Tropfen oder Salben sollten Sie den Kopf um 45 Grad nach hinten neigen, anlehnen und nach oben sehen. Das Unterlid vorsichtig nach unten ziehen und das Medikament in die sich bildende Bindehauttasche einbringen. Sprechen Sie Häufigkeit und Zeitpunkt der Medikamenteneinnahme mit Ihrem Arzt ab.

Ab wann kann man nach der Grauen-Star-OP wieder gut sehen?

In den ersten 48 Stunden nach der Grauer-Star-OP verschwommen zu sehen, ist ganz normal. In der Regel können Patienten nach einer Katarakt-OP wieder sehr schnell gut sehen. Schon am ersten Tag nach der OP wird die Sicht von vielen Patienten als verbessert empfunden und die Sehqualität nimmt anschließend jeden Tag zu. Nach vier Wochen ist Ihr Auge komplett verheilt.

Wie lange nach der OP des Grauen Stars kann man nicht Autofahren, Schwimmen, Sport machen oder sich schminken?

Die ersten Tage nach der OP ist es den Patienten nicht gestattet Auto zu fahren. Verheilen die Augen nach dem Eingriff ohne Komplikationen, muss darauf aber nicht lange verzichtet werden. Sprechen Sie dazu vorher mit Ihrem Arzt. Wir empfehlen unseren Patienten etwa drei bis vier Wochen aufs Schwimmen oder den Besuch der Sauna und des Solariums zu verzichten sowie staubige Umgebungen zu vermeiden.

Auch auf jegliches Augen-Make-up, das direkt in den Kontakt zum Augapfel kommen kann, sollte verzichtet werden. Duschen und Haarewaschen sind problemlos möglich. Die Augen sollten jedoch nicht in Berührung mit Seife oder Shampoo geraten. Leichte Tätigkeiten wie Spazierengehen oder Fahrradfahren sind schon kurz nach der Katarakt-OP wieder ohne Bedenken möglich. Bei anderen Aktivitäten sollte mit dem Arzt abgesprochen werden, wie lange kein Sport erlaubt ist.

Wie lange ist man krankgeschrieben nach der Grauer-Star-OP?

In der Regel sind die Patienten zwei Wochen krankgeschrieben nach einer Grauer-Star-OP. Während der Nachuntersuchungen am Folgetag und eine Woche später entscheiden Arzt und Patienten gemeinsam, ob der Patient weiterhin arbeitsunfähig ist und aufgrund möglicher Komplikationen eine längere Krankschreibung nötig ist. In den meisten Fällen können die Patienten dann aber schon wieder arbeiten.

Bei welchen Anzeichen sollte man nach der Kataraktoperation einen Arzt aufsuchen?

Suchen Sie sofort einen Augenarzt auf, wenn folgende Alarmzeichen auftreten:

  • Rötungen
  • Schmerzen
  • Extreme Sehverschlechterung

Was ist ein Nachstar und wie oft entsteht er nach der Katarakt-Operation?

In 10 bis 20 Prozent der Fälle entwickeln Kunstlinsenträger nach einem Eingriff sogenannte Nachstar-Symptome, die sich in ähnlicher Weise wie beim Katarakt als Schleier über dem Auge bemerkbar machen. Diese Symptome können in einem Zeitraum von Monaten oder Jahren nach der Katarakt-OP auftreten.

Die natürliche Linsenkapsel, die die Kunstlinse trägt, kann durch Stoffwechselprozesse eintrüben. Die Behandlung des Nachstars erfolgt ambulant mit einem Spezial-Laser (YAG Technologie), schmerzfrei und ohne die Notwendigkeit einer zweiten Operation.

Wann kann man sich eine neue Brille anfertigen lassen nach einer Grauer-Star-OP?

Eine neue Brille kann man sich etwa sechs bis acht Wochen nach der Grauer-Star-OP anfertigen lassen. Zu diesem Zeitpunkt sollte der Heilungsprozess der Augen abgeschlossen sein und die Dioptrienwerte Ihrer Augen verändern sich nicht mehr. Sie können sich auch eine Premiumlinse bei der OP einsetzen lassen, die Ihre Fehlsichtigkeit korrigiert.

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Künstliche Linsen und ihre Funktionen

Spürt man die künstliche Linse nach der Katarakt OP im Auge?

Die künstliche Linse spürt und sieht man nicht im Auge. Die Linse wird im nervenfreien Bereich des Auges eingesetzt und besteht aus biologisch kompatiblem Kunststoff. Dieser wird vom Immunsystem als körpereigene Substanz wahrgenommen und ist damit sehr gut verträglich und lebenslang haltbar. Abstoßungsreaktionen des Auges werden praktisch nicht beobachtet.

Welche Linsen stehen einem bei der Operation des Grauen Stars zur Auswahl?

Bei der Operation des Grauen Stars stehen neben den Standard-Linsen verschiedene Linsen mit erweitertem Funktionsumfang zur Auswahl. Die bei der Standard-OP eingesetzte Linse ist eine Intraokularlinse (IOL), die lediglich die natürliche Linse im Auge ersetzt. Etwaige Sehfehler werden damit nicht korrigiert. Premium-Linsen hingegen haben unterschiedliche Funktionen, die den Einsatz von Brillen und Kontaktlinsen ersetzen können.

Welche Linse ist die richtige für mich?

Für welche Linse Sie sich entscheiden, liegt ganz bei Ihnen und der Empfehlung Ihres Arztes. Die Kosten für Premium-Linsen sind zwar höher und müssen in der Regel selbst getragen werden, doch sie sollten abgewogen werden mit den Kosten, die für Brillen oder Kontaktlinsen anfallen.

Gerade Gleitsichtbrillen können mehrere Tausend Euro kosten, sodass sich das Implantieren einer multifokalen Linse lohnen kann. Jedoch kann im Vorfeld nie garantiert werden, dass mit dem Einsetzen einer Premium-Linse wirklich auf die Brille verzichtet werden kann.

Zudem entfällt mit der natürlichen Linse auch ihre Schutzfunktion für die Netzhaut, das intensive Blaulicht herauszufiltern. Blaufilterlinsen bilden diese Funktion nach und sind besonders für Menschen interessant, die sich viel im Freien aufhalten oder großen Wert auf gutes Farbensehen legen. Lassen Sie sich von uns zu den verschiedenen Linsentypen, ihren Funktionen und entsprechenden Kosten beraten!

Informieren Sie sich weiter oder lassen Sie sich bei uns behandeln!

Femto-Katarakt Lasertechnologie

Die Femto-Katarakt Lasertechnologie bietet wesentlich schonendere Operationsergebnisse. Der eingesetzte Laser ermöglicht eine sehr präzise Durchtrennung unterschiedlicher Gewebeschichten im Auge.

Die Wahl der optimalen Linse

Wir informieren Sie über die verschiedenen Arten der einsatzbaren Linsen: Monofokallinsen, Multifokallinsen, Trifokallinsen, Blaufilterlinsen, Asphärische Linsen, Torische Intraokularlinsen sowie Add-On-Linsen.

Grauer Star - OP-Kosten

Informieren Sie sich hier über die Kosten einer Katarakt-OP in der Augenklinik am Neumarkt in Köln: Kosten der Standard-OP, für Zusatzoptionen, für eine Premium-OP und für die Nachbehandlung.

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