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Gesetzliche Krankenkassen (GKV) übernehmen die Kosten für die Implantation einer Standard Kunstlinse (Intraokularen Linse) im Rahmen der Operation des Grauen Stars (Katarakt). Darüber hinaus ist es für alle Kassen- und Privat-
patienten möglich von den vielfältigen Behandlungsmöglich-
keiten der modernen Augenheilkunde zu profitieren.

Krankenkassen-Zuschuss
Seit 2012 übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen bei der Wahl einer Premiumlinse die Basiskosten der Katarakt-OP und einen Teil für die Nachuntersuchungen beim Hausaugenarzt.

Private Krankenkassen (PKV) 
übernehmen meist (abhängig vom individuellen Vertragsverhältnis zwischen PKV und Patient) die vollständigen Kosten für die Katarakt-OP mit Premiumlinse. Wählen Sie nachfolgend die Lösung, die Ihren individuellen Anforderungen am besten gerecht wird.

Standard OP (Kassenleistung)

Faltbare Intraokulare Linse (IOL)

0,- Euro

Zusatzoptionen

+ Präzisere Kunstlinsenbestimmung:
   mit dem „IOL-Master“ (Optische Biometrie)

72,- Euro (pauschal)

+ NEU Femto-Katarakt Laserbehandlung: Sicherer, schonender und präziser Eingriff im Auge mit Hilfe eines Femto-Katarakt-Lasers

ab 980,- Euro / Auge

Premium-OP

Premium Diagnostik, Makulaschutz, Hornhautplastik (HHP) und Blaulichtfilter inklusive.

Asphärische IOL
optimale Kontrastwahrnehmung und natürliche Farbsicht

880,- Euro / Auge

Torische IOL
individuell angepasste Astigmatismus-Korrektur im Auge

1.280,- Euro / Auge

Multifokale IOL
Nah- und Fernsicht ohne Brille

1.780,- Euro / Auge

Multifokale-Torische IOL
Nah- und Fernsicht ohne Brille + individuell angepasste Astigmatismus-Korrektur im Auge

2.280,- Euro / Auge

Nachbehandlungen

Nachuntersuchungen: In den ersten 3 Monaten nach der OP sind Nachuntersuchungen erforderlich und werden beim Hausaugenarzt durchgeführt. Die Abrechnung erfolgt über die Praxis des Hausaugenarztes.

125,- bis 180,- Euro

Grauer-Star-OP (Katarakt-OP): Verbesserter Sehkomfort

Tritt eine Trübung der Augenlinsen auf und kommt es dann zu der Diagnose Grauer Star, ist eine Operation unumgänglich. Seit 2012 übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten einer Operation und auch einen Teil der Nachuntersuchungen bei Ihrem Haus-Augenarzt. Sind Sie von einer Trübung der Linse betroffen beziehungsweise wird Ihr Sichtfeld von einem grauen Schleier beeinträchtigt, können wir Ihnen dank unserer jahrzehntelangen Erfahrung helfen. Die Behandlung vom Grauen Star durch eine OP, bei der eine Kunstlinse eingesetzt wird, gehört zum Standard in der Augenheilkunde.

Diagnose: Grauer Star (Katarakt) – Was sind die Symptome?

Der Graue Star ist die weltweit häufigste Augenerkrankung. Allein in Deutschland werden jährlich über fünfhunderttausend Kataraktoperationen durchgeführt. Medizinisch gesehen handelt es sich bei dieser Erkrankung um eine Trübung der normalerweise klaren Augenlinse. Diese Trübung entsteht durch Degeneration der Linseneiweiße infolge von Lichtbelastung und altersbedingte Stoffwechseländerungen. Im Alter zwischen 60 und 75 Jahren haben fast hundert Prozent der Mitteleuropäer eine mehr oder weniger starke Linsentrübung entwickelt.

Typische Symptome: Beim Grauen Star kann das Licht die Augenlinse nur noch schlecht durchdringen. Auf der Netzhaut entsteht kein klares Bild der Umwelt mehr. Auch die Farb- und Kontrastwahrnehmung nimmt deutlich ab. Da das Licht durch die getrübte Linse nicht mehr korrekt gebrochen wird, können zusätzlich Blenderscheinungen auftreten. Im Endstadium kommt es zu einem massiven Abfall der Sehschärfe bis hin zur Erblindung.

Sicher zu therapieren: Die Ultraschallmethode (Phakoemulsifikation), die Kleinschnitttechnik sowie faltbare Kunstlinsen machen den Eingriff zu einem der sichersten überhaupt, der bei über 90 Prozent der Patienten eine bessere Sehleistung bewirkt. In unserer Klinik haben wir bereits über 50.000 Kataraktoperationen erfolgreich durchgeführt. 

Grauen Star: Die häufigsten Fragen, Symptome und Behandlung

Die häufigsten Fragen zur Erkrankung, den Symptomen und der entsprechenden Behandlung werden in unserem Interview mit Frau Dr. med. Elham Farvili beantwortet. Weitere Ausschnitte aus diesem Video können Sie auf unserem YouTube-Kanal finden.

Informationen rund um den Grauen Star, der operativen Behandlung und die dafür verwendeten Kunstlinsen sowie Alterssichtigkeit stellen wir Ihnen in unserer Videoreihe bereit. Die Videos gehen auf folgende Themen ein:

  • Video 1: Die Wirkungen der Kataraktoperation
  • Video 2: Welche Kosten werden von der Krankenkasse übernommen?
  • Video 3: Die verschiedenen Linsen-Typen und ihre Vor- und Nachteile
  • Video 4: Akkommodation (Dynamische Anpassung der Brechkraft des Auges)
  • Video 5: Behandlungsmöglichkeiten von Alterssichtigkeit
  • Video 6: Wie entsteht Alterssichtigkeit?

Kataraktoperation – Der operative Eingriff an den Augen

Der Graue Star ist in den meisten Fällen eine altersbedingte Augenkrankheit, bei der die Sehschärfe durch eine getrübte Linse eingeschränkt ist. Patienten müssen sich mit den Symptomen und der Krankheit nicht abfinden, sondern können dank einer künstlichen Linse, die während der Operation eingesetzt wird, deutlich besser sehen.

Femto-Kataraktoperation mit Lasertechnologie

Um die Sehstärke wiederherzustellen werden die natürlichen Linsen in den Augen durch künstliche Linsen ersetzt. Der beim Linsenaustausch eingesetzte, neuartige Laser, der sogenannte Femtosekundenlaser, ermöglicht eine sehr präzise Durchtrennung unterschiedlicher Gewebeschichten des Auges und ersetzt somit mehrere wesentliche und bisher vom Arzt von Hand durchgeführte Teilschritte der Linsenoperationen. Somit können wir bei der Operation wesentlich schonendere Ergebnisse liefern.

Der Femtosekundenlaser ist ein Infrarot-Laser, der ultrakurze Laserpulse mit einem Durchmesser von nur 0,001 mm ausstrahlt. Diese Laserpulse entfalten ihre Energie nicht an der Oberfläche des Auges, sondern in einer exakt bestimmbaren Tiefe im Inneren des Auges. Durch tausende, Reihe um Reihe nebeneinanderliegende Laserpulse lassen sich verschiedene Gewebeschichten präzise durchtrennen.

Was geschieht während der Behandlung mit dem Femtosekundenlaser?

Der Femtosekundenlaser übernimmt beim Linsenaustausch vier wesentliche Teilschritte der Linsenoperation, die bisher vom Operateur von Hand durchgeführt wurden:

 

  • der Kern der Augenlinse wird mittels Laser zerteilt und verflüssigt, was bisher mittels Ultraschall vom Operateur durchgeführt wurde
  • die vordere Kapsel der Augenlinse wird mit dem Laser kreisrund geöffnet, das nennt man Kapsulorhexis
  • die als Zugang zum Auge benötigten kleinen Schnitte werden mittels Laser durchgeführt
  • eine bestehende Hornhautverkrümmung an den Augen (Astigmatismus) kann durch bogenförmige Laserschnitte in der Hornhaut verringert oder sogar ganz ausgeglichen werden

 

 

 

In dem Video sehen Sie eine vereinfachte grafische Darstellung des operativen Eingriffs mit dem Laser.

 

 

Grauer Star: Kosten für die Augen-OP

Wie sich die Preise für die Behandlung zusammensetzen, können Sie in der oberen Tabelle einsehen. Reicht eine Standard Operation mit einer faltbaren Intraokularlinse (IOL) aus, übernimmt dies die Krankenkasse komplett.

 

Welche OP Kosten bei einer FEMTO Katarakt OP mit Lasertechnik, bei Nachuntersuchungen und etwaigen Feinkorrekturen anfallen, haben wir ebenfalls detailliert aufgeführt.

Wünschen sich Patienten eine Premium-OP für ihre Augen inklusive Makulaschutz, Blaulichtfilter und Hornhautplastik (HHP), können folgende Intraokularlinsen eingesetzt werden:

 

  • asphärische Linse
  • torische Linse
  • Multifokallinse
  • multifokal-torische Linse

 

 

 

Uns ist wichtig, dass wir Ihnen bei Ihrer Fehlsichtigkeit helfen und die Kosten für eine Grauer Star Operation transparent sind damit am Ende keine Missverständnisse entstehen.

Termin für Untersuchung vereinbaren

Setzen Sie sich gern jederzeit mit uns in Verbindung, wenn Sie Fragen zur Operation haben. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin in unserer Augenklinik und lassen Sie sich von ausgewiesenen Experten umfassend beraten. Ist eine Kataraktoperation vonnöten, können Sie sich auf unser Know-how verlassen.

Katarakt OP: Typischer Verlauf und Heilung

Linsenimplantationen werden ambulant durchgeführt. Das zu operierende Auge wird betäubt, sodass Sie während der OP keine Schmerzen haben. Auch wenn meist keine Vollnarkose nötig ist, wird die Operation von einem Anästhesisten begleitet. Anschließend wird das Auge mit einem Verband abgedeckt. In aller Regel haben Sie auch nach der Behandlung des Auges keinerlei schmerzhafte Symptome. Die Wirkung der Betäubung hält über acht Stunden an.

Am Morgen nach der OP entfernt Ihr Arzt den Verband. Dann ist das Auge meist noch etwas versalbt und die Pupille groß, dennoch können Sie wahrscheinlich schon jetzt besser sehen. Bei den meisten Patienten ist nach ca. einer Woche bereits ein optimales Sehen erreicht. Je nach Kunstlinsen-Typ, Grunderkrankung und individuellem Heilverlauf kann sich die Sehschärfe aber auch noch nach einigen Wochen steigern.

Nachstar im Laufe der Zeit auch nach Operation möglich

In vielen Fällen (10 - 20 Prozent) entwickeln Kunstlinsenträger Monate oder Jahre nach einem Eingriff sogenannte Nachstar-Symptome, wie die Eintrübung der kunstlinsentragenden Linsenkapsel. Die Therapie erfolgt ambulant mit einem Spezial-Laser (YAG Technologie), schmerzfrei und ohne die Notwendigkeit einer zweiten Operation. Unabhängig von der Trübung der Linse können zudem Glaskörpertrübungen vorhanden sein oder im Verlauf nach der Operation entstehen. Diese harmlosen Schatten ("tanzende Hummeln") können im Extremfall in einer Nachbehandlung operativ entfernt werden. Sprechen Sie Ihren Arzt darauf an.

Bestimmte Symptome der Fehlsichtigkeit werden manchmal auch in zwei Schritten korrigiert. In diesen seltenen Fällen lässt sich etwa sechs Wochen nach der Implantation der Linsen zusätzlich eine Augenlaser-Korrektur - zum Beispiel durch LASIK - durchführen. Man spricht dann von einem "kombinierten" oder "Bioptics“-Verfahren.

Ziel der Behandlung ist es, Ihnen weitgehende Brillenfreiheit zu ermöglichen. Wir weisen jedoch darauf hin, dass in etwa fünf bis zehn Prozent der Fälle, zumindest in Lebenssituationen mit hohem Sehanspruch, auch nach einem Lasik Eingriff eine Brille erforderlich ist - zum Beispiel nachts beim Autofahren oder beim Lesen kleiner Schriften. Sie sollten unbedingt die Anweisungen des behandelnden Arztes befolgen, die empfohlenen Nachbehandlungstermine einhalten und die verordneten Medikamente richtig anwenden.

Tipps für eine sichere und schnellere Heilung

Bei der Anwendung von Tropfen oder Salben sollten Sie den Kopf um 45° nach hinten neigen, anlehnen und nach oben sehen. Das Unterlid vorsichtig nach unten ziehen und das Medikament in die sich bildende Bindehauttasche einbringen. Sprechen Sie die Häufigkeit und den Zeitpunkt der Medikamenteneinnahme mit Ihrem Arzt ab. Wenn nicht anders verordnet, nehmen Sie die Medikamente wie folgt:

 

  • Augentropfen 5 x täglich 1 Tropfen für 4 Wochen
  • Augensalbe 1 x zur Nacht für 2 Wochen
  • Tabletten 1 x abends am Tag der OP

 

 

Gehen Sie unbedingt zu den vereinbarten Nachuntersuchungen. Es ist sehr wichtig, dass am Tag nach der OP das Auge von einem Augenarzt kontrolliert wird. Die erste Nachuntersuchung nimmt in der Regel Ihr Haus-Augenarzt vor.

Suchen Sie sofort einen Augenarzt auf, wenn folgende Alarmzeichen auftreten:

 

  • Rötungen
  • Schmerzen
  • Sehverschlechterung

Vermeiden Sie schwere körperliche Tätigkeiten, Schwimmen und Saunagänge bis Ihr Augenarzt es Ihnen wieder erlaubt. Reiben oder drücken Sie nicht am Auge. Einige Patienten sind nach der Operation blendempfindlich. Wenn der Heilungsprozess ansonsten regelgerecht verläuft, hilft Ihnen das Tragen einer Sonnenbrille. Baden und Duschen bis zur Halsregion können Sie sofort nach der Operation. Für eine bestimmte Zeit, die der Arzt festlegt, sollten kein Wasser und keine Seife an das Auge kommen. Schonen Sie Ihre Augen und lesen Sie in den ersten Wochen nicht mehr als notwendig. Fernsehen ist möglich.