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Augendiagnosecenter

Die modernsten Entwicklungen in der Augendiagnostik erlauben uns weitreichende Möglichkeiten der begleitenden Diagnostik bei Augenoperationen, aber auch die Früherkennung drohender krankhafter Veränderungen. Leider sind die medizinisch machbaren und innovativen Verfahren in der Regel auch mit kostenaufwändigen Diagnosesystemen und Untersuchungsverfahren verbunden, die von den gesetzlichen Krankenversicherungen nicht übernommen werden.

Wir möchten Ihnen allerdings ein Optimum an medizinischer Versorgung nicht vorenthalten und bieten in Zusammenarbeit mit dem Augendiagnosecenter in Köln die unten aufgeführten Untersuchungen als individuelle Gesundheitsleistungen an. Ihr Augenarzt berät Sie gern, welche Untersuchung für Sie sinnvoll ist und welche Kosten damit verbunden sind.

HRT

Der Heidelberg-Retinatomograph (HRT) ist ein Gerät zur dreidimensionalen Vermessung des Sehnervenkopfes (Papille). Durch Abtasten des Sehnervenkopfes mittels eines für das Auge völlig unschädlichen Laserstrahls kann computer gestützt ein dreidimensionales Profil des Sehnervenkopfes berechnet werden. Eine HRT-Untersuchung ist sinnvoll bei Veränderungen der Papille und bei Erkrankungen, die mit Veränderungen der Papille einhergehen können. Dies sind insbesondere ein Glaukom bzw. ein Glaukomverdacht. Neben der Dokumentation des aktuellen Befundes stehen einem v.a. Daten zur objektiven Verlaufskontrolle zur Verfügung.

Anomaloskop

Das Heidelberger Anomaloskop ist ein mikroprozessorgesteuertes Gerät zur Diagnose der Rot-/Grün-Farbfehlsichtigkeit, deren Wellenlänge und Bandbreiten der DIN-Norm 6160 entsprechen.
Das Gerät ist geeignet zur Farbtestung entsprechend der Fahrerlaubnisverordnung (FeV).

IOL-Master

Der IOL-Master dient der hoch präzisen optischen Vermessung des Auges, insbesondere der Augenlänge und der Hornhautwölbung. Im Gegensatz zur konventionellen Vermessung des Auges mittels Ultraschall arbeitet der IOL-Master berührungslos – eine oberflächliche Betäubung ist somit nicht notwendig. Mit Hilfe der gemessenen Daten berechnet ein spezielles Programm Vorschläge zur individuell passenden Intraokularlinse. Dies ermöglicht dem Operateur, die möglichst optimale Intraokularlinse bei der Operation des Grauen Stars auszuwählen.

Endothelspiegelung

Das Endothelbiomikroskop ermöglicht die mikroskopisch genaue Untersuchung aller Hornhautschichten mit hoher Auflösung. Von besonderem Interesse ist hier das sogenannte Endothel, die dünne innerste Zellschicht der Hornhaut, deren Zellen aktiv die Klarheit der Hornhaut und somit die Sehfähigkeit aufrechterhalten. Eine Schwäche dieser Zellschicht birgt das Risiko einer Hornhauttrübung nach einer Operation des Grauen Stars. Sofern bekannt, kann diese Komplikation durch eine entsprechend angepasste Operationstechnik weitgehend vermieden werden. Nach der Implantation
von Kunstlinsen, insbesondere Vorderkammerlinsen, ist so eine Verlaufskontrolle der Endothelzellzahl
empfehlenswert. 

Hornhauttopographie

Mit der Hornhauttopographie wird die Oberfläche der Hornhaut landkartenartig vermessen. Hornhautverkrümmungen, vor allem auch irregulärer Art, lassen sich auf diese Art plastisch
darstellen und in ihrem Verlauf verfolgen.

Pachymetrie

Mit der Ultraschall-Pachymetrie lässt sich die Hornhautstärke unabhängig von ihren optischen Eigenschaften bestimmen. Dieses Verfahren funktioniert auch, wenn z.B. Hornhautnarben vorliegen.
Mit der Methode können zusätzlich Ergebnisse anderer Methoden überprüft werden.

Aberrometrie

Neben den einfachen Brechungsfehlern des Auges, wie der Kurz- oder Weitsichtigkeit sowie der Hornhautverkrümmung, kann ein optisches System höhergradige Brechungsfehler – sogenannte Aberrationen – aufweisen. Diese führen zu einer ungleichmäßigen Abbildung und können nicht vollständig mit einer Brille oder Kontaktlinse ausgeglichen werden. Mittels des Aberrometers können diese Brechungsfehler an über 200 Messorten gemessen, analysiert und dreidimensional
dargestellt werden.

OCT

Der Optische Kohärenz-Tomograph (OCT) verwendet ein Messverfahren, das dem des Ultraschalls sehr ähnlich ist. Anstatt mit Schall misst das OCT mit Licht, was eine genauere Messung des Gewebes erlaubt. Um reale Schnittbilder des Gewebes zu bekommen, liefert das OCT eine zweidimensionale Querschnittsansicht der Netzhautstruktur. Dieses erleichtert die Diagnosestellung sowie Behandlung einer Glaukom- oder Netzhauterkrankung.

Pentacam® Scheimpflugkamera

Mit der rotierenden Scheimpflugkamera ist eine hochauflösende, dreidimensionale Aufnahme des gesamten vorderen Augenabschnitts möglich. Die Hornhaut, die Vorderkammer und die Linse können hochpräzise für den Einsatz phaker Vorderkammerlinsen, intracornealer Ringe oder zu densitometrischen Kataraktverlaufskontrolle vermessen werden. Aus dieser 3D-Aufnahme können zusätzlich auf Anforderung die Hornhautdicke und Topographie bestimmt werden.