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Sehfehler des Auges

Kurzsichtigkeit (Myopie)

Kurzsichtige Menschen sehen Gegenstände in der Nähe scharf und in der Ferne unscharf. Da das Auge zu lang gebaut ist, wird das Licht bereits vor der Netzhaut gebündelt. Der Brennpunkt, der sich bei Normalsichtigen auf der Netzhaut befindet, liegt im Auge. Starke Korrekturbrillen führen zu Bildverzerrungen, Gesichtsfeldeinschränkung und zu einer Bildverkleinerung von bis zu 20 Prozent.

Weitsichtigkeit (Hyperopie)

Übersichtige Menschen sehen Gegenstände in der Ferne scharf und in der Nähe unscharf. Der Brennpunkt des einfallendes Lichtes liegt theoretisch hinter dem Auge. Ein Teil der Übersichtigkeit wird beim jüngeren Menschen durch die innere Augenlinse mittels Muskelaufwand (Akkomodation) noch ausgeglichen (latente Hyperopie). Die Verformbarkeit der Linse lässt jedoch nach, und bis zum vierten Lebensjahrzehnt kommt es zur vollständigen Ausbildung der Hyperopie.

Stabsichtigkeit (Astigmatismus)

Hornhaut- und/oder Linsenverkrümmungen kommen meist in Kombination mit Kurz- oder Weitsichtigkeit vor. Die Betroffenen sehen in allen Entfernungen mehr oder weniger verzerrt und sie nehmen Punkte als Linien wahr.

Altersweitsichtigkeit (Presbyopie)

Nahsehstörungen aufgrund von Alterssehschwäche entstehen durch die Verhärtung der Augenlinse. Etwa ab dem 45. Lebensjahr ist das Lesen in der Nähe ohne Lesebrille nicht mehr möglich. Jeder Mensch, wird früher oder später presbyop. Normalsichtige benötigen „nur“ eine Lesebrille, bei weit- oder kurzsichtigen Augen wird eine Gleitsichtbrille verordnet.