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Diagnose und Behandlung

Wie kan man Nachtblindheit feststellen und behandeln?
Während Andere bei geringer Beleuchtung wenigstens noch eingeschränkt sehen können, sieht man selber nichts mehr. Nachts vor die Tür gehen ist unmöglich. Allerdings: Bei absoluter Dunkelheit sieht natürlich niemand etwas!

Womit wird sie verwechselt?
Nachtblindheit bedeutet, dass man ab einem bestimmten Helligkeitsabfall - im Gegensatz zu Gesunden - gar nichts mehr sieht, also blind ist. Wenn man lediglich Probleme im Dunkeln hat - ein sehr weit verbreitetes Phänomen - kommen viele verschiedene Ursachen in Betracht und es liegt keine echte Nachtblindheit vor. Wie wird sie bewiesen? Es gibt bestimmte Geräte mit denen die Fähigkeit des Auges bei geringer Beleuchtung noch sehen zu können, überprüft werden kann: Mesoptometer und Nyktometer. Mit dem Mesoptometer wird das Ausmaß und die Geschwindigkeit der Anpassung der Netzhaut an die Dunkelheit gemessen. Beim Nyktometer wird das Kontrastsehen in der Dunkelheit mit und ohne Blendung gemessen. Letzteres ist vor allem für Autofahrer mit Nachtsehproblemen interessant. Bei den anderen Ursachen für schlechteres Sehen in der Dunkelheit kommen dann weitere Untersuchungsmethoden aus der Augenheilkunde zum Tragen, z.B Gesichtsfelduntersuchungen. 

Was kann man tun?
Nur wenn man die zugrunde liegende Krankheit bei der erworbenen Nachtblindheit (z.B. Chorioretinitis) bzw. Nachtsehschwäche (z.B. grüner Star, grauer Star) rechtzeitig behandeln kann, ist die Entwicklung zu stoppen. Bei der angeborenen Nachtblindheit oder bei der bisher nicht heilbaren Retinitis pigmentosa kann man nur Hilfestellung geben (z.B. Schutzbrillen etc.).