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Makulaspritzen Therapie am Wochenende!

NEU ab 2018:
Makulaspritzen auch samstags!

Nun bieten wir unseren Patienten mit Feuchter Makuladegeneration (AMD) auch die Spritzentherapie am Samstag an! Bitte fragen Sie bei uns an, ob an dem kommenden Samstag noch Termine für die AMD Therapie verfügbar sind.

Vitamine, Zink und Rheopherese

Im medikamentösen Bereich wird die vorbeugende Wirkung von Vitaminen und Spurenelementen vermutet; dies ist aber bisher nicht bewiesen. Die Versuche beruhen auf der Annahme, dass eine Unterversorgung mit diesen Stoffen mitverantwortlich für den Abbau des Gewebes ist. Eine ausgewogene Ernährung wird empfohlen; eine zusätzliche Einnahme von Nahrungsergänzungssubstanzen kann ggf. erwogen werden. Eine neuere Studie hat erstmals den Beweis erbracht, dass bei bestimmten fortgeschrittenen Stadien der bereits eingetretenen Erkrankung eine Hochdosistherapie mit Zink und bestimmten Vitaminen das Fortschreiten deutlich verlangsamen kann. Entsprechende Präparate sind in Deutschland erhältlich, müssen aber selbst bezahlt werden. In der Diskussion ist derzeit auch die möglicherweise besonders schädigende Wirkung des blauen Lichts.

Akupunktur und die Ozontherapie
Auch die Akupunktur und die Ozontherapie haben bisher – im Gegensatz zu den Behauptungen mancher Therapeuten – in keiner Studie beweisen können, dass sie eine Reparatur der zerstörten Areale erreichen können. Die Stärken der Akupunktur z. B. liegen auf ganz anderen Gebieten (Schmerz- und Entzündungshemmung). Ein Versuch mit der Akupunktur kann demgemäß also allenfalls bei Formen der Makulopathie erfolgen, bei denen die entzündliche Netzhautschwellung das Hauptproblem darstellt. Dies ist aber nur in gewissen Stadien der feuchten Makulopathie der Fall. Da hier auch andere wirksamere Verfahren existieren (s. u.), kann man die Akupunktur hier nur als Ergänzung betrachten und sollte sie nie als alleinige Therapie anwenden. Die Rheopherese (Blutfilterung) bei bestimmten Formen der trockenen Makulopathie ist sehr teuer (ca. 15.000 Euro pro Jahr), muss selbst bezahlt werden und hat nur in der Frühphase Verzögerungen der Entwicklung um einige Jahre bewirkt – aber bisher noch keine wirklich bedeutsamen Steigerungen beweisen können.

Diese Therapieform wird aktuell nicht angeboten.