Virtual-Eye bietet die Möglichkeit, die Auswirkungen von Fehlsichtigkeit und Ihrer Behandlung anschaulich darzustellen. Die vom Laserforum in Zusammenarbeit mit der Firma Sci@tec entwickelte Software bildet ein Auge im Rechner nach. Virtual-Eye ist sowohl für den versierten Augenarzt, als auch für interessierte Patienten gedacht.
Sehen Sie selbst:
Patienten können einige der Möglichkeiten von
Virtual-Eye direkt hier im Netz ausprobieren: Geben Sie Ihre persönliche Fehlsichtigkeit ein und lassen Sie sich Ihren Seheindruck vor- und nach einer Augenoperation berechnen. Diese minimale Version von Virtual-Eye verzichtet allerdings auf die meisten der Funktionen des Programms. Die Arztversion erlaubt vielfältige Einstellungen aller physiologischen Parameter.
Zur Darstellung werden Modelle aus der physikalischen Optik in Verbindung mit Verfahren und Algorithmen aus der Computergrafik für die Rekonstruktion eines Augenmodells benutzt. Dabei wird der Weg einzelner Lichtstrahlen vom betrachteten Objekt bis auf die Netzhaut physikalisch korrekt simuliert. Dieses als raytracing bekannte Verfahren liefert Abbilder, die dem persönlichen Seheindruck sehr nahe kommen. Es erzeugt ein geometrisches Modell des Auges im Rechner und erlaubt so die Berechnung von Netzhaut-Abbildern zu beliebigen Bildvorlagen. Sie sagen allerdings nichts über den subjektiven Sinneseindruck, den dieses Bild beim Betrachter erweckt. So kann das Programm beispielsweise niemals eine optische Täuschung nachempfinden, sie ist lediglich eine Folge der „Bildverarbeitung“ durch unser Gehirn.
Der Einfluss von Fehlsichtigkeiten und verschiedenen Augenkrankheiten kann am virtuellen Modell des Auges simuliert werden. Auf dem Bildschirm erscheint das Bild, das ein betroffener Mensch sieht. Wichtige optische Komponenten des Auges (Linse, Hornhaut, Pupille) werden durch ein Linsensystem im Computer simuliert.