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| Eine mit Hilfe des Femtosekundenlasers erfolgreich transplantierte Hornhaut. |
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Die Hornhaut ist das "Fenster" des Auges zur Außenwelt. Sie verfügt über die stärkste optische Wirkung am Auge und ist gleichzeitig ein wichtiges Schutzschild gegen ultraviolette Strahlung. Zusammen mit der Augenlinse bildet sie das optische System, dass das Bild der Umwelt auf der Netzhaut scharf abbildet - sie ist sozusagen das Objektiv der Photokamera: “Auge”. Dies bedeutet zum einen, dass man durch operative Veränderungen an der Hornhaut zahlreiche Sehfehler korrigieren kann und zum anderen, dass krankhafte Veränderungen in diesem Bereich das Sehen stark beeinträchtigen können.
Das besondere Merkmal der Hornhaut ist ihre Transparenz. Das liegt zum Beispiel daran, dass es hier keine Blutgefäße gibt. Weitere Gründe sind die besondere Anordnung der Hornhautfilamente, die Zellarmut ihrer Binnenstruktur und der niedrige Wassergehalt, welcher durch die auf der Hornhautinnenseite liegenden Endothel-Zellen hervorgerufen wird. |
Wird die Hornhaut durch Krankheiten wie z. B. Entzündungen oder Narbenbildung nach Verletzungen trübe - d. h. liegt eine Hornhauttrübung vor - ist das Sehen evtl. bis zur Blindheit eingeschränkt. In Frühstadien helfen evtl. entquellende Augentropfen bzw. wenn möglich eine Behandlung der vorliegenden Krankheit. Ist die Trübung irreversibel, kann sie durch kreisrundes Herausschneiden und Einsetzen der Hornhaut eines Toten, der sogenannten Hornhauttransplantation (= Hornhautverpflanzung bzw. perforierende Keratoplastik) ersetzt werden. In einem geringen Prozentsatz wird diese Hornhaut vom Körper als fremd erkannt und abgestoßen, dann muss eine erneute Hornhautverpflanzung stattfinden, denn das Ergebnis der Abstoßung ist eine erneute Eintrübung der Hornhaut.
Bei Hornhautverpflanzungen müssen zur Nachbehandlung übrigens nur Augentropfen genommen werden. Dies ist ein erfreulicher Unterschied zu anderen Organverpflanzungen, bei denen lebenslang recht nebenwirkungsreiche Medikamente (Zytostatika) genommen werden müssen. Es ist daher auch die häufigste Organtransplantation in Deutschland.
Seit einiger Zeit werden in ausgewählten Fällen auch nur Teilschichten der Hornhaut ersetzt, die sogenannte lamelläre Keratoplastik. Ist nur die oberste Schicht verändert, braucht keine Verpflanzung vorgenommen werden, sondern diese wird einfach mit dem Laser (Phototherapeutische Keratektomie = PTK) oder mechanisch abgetragen und die Wunde heilt wieder zu. Die Entscheidung, welches Verfahren jeweils am erfolgversprechendsten ist, und die technisch routinierte Durchführung, erfordern einen in der Hornhautchirurgie erfahrenen Spezialisten und eine entsprechende Geräteausstattung.
Unsere Einrichtung verfügt über alle medizinischen und technischen Möglichkeiten für die Behandlung von Hornhauterkrankungen. Von der Narbenbehandlung mit dem Excimer Laser bis hin zur Hornhautverpflanzung. Nutzen Sie die große Erfahrung unserer Spezialisten. |