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Bei einer Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) ist die Oberfläche der Hornhaut nicht optimal kuppelförmig rund, sondern eiförmig deformiert. Die dadurch ungleichmäßige Lichtbrechung führt zu einer verzerrten Sicht der Umwelt.
Für Patienten, die an dem Grauen Star leiden, macht eine Hornhautverkrümmung das Sehen zusätzlich unscharf und verzerrt. Wenn ohnehin eine Operation des Grauen Stars ansteht, sollte man die Chance zur gleichzeitigen Korrektur der Hornhautverkrümmung nicht verpassen. |
Habe ich zusätzlich zum Grauen Star eine Hornhautverkrümmung?
Sie selbst können in Ihrem Brillenpass ablesen, ob Sie unter einer Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) leiden. Der erste Wert des Brillenpasses gibt Auskunft über Ihre Kurz- oder Weitsichtigkeit. Wenn noch ein zweiter Wert dahinter steht, so zeigt Ihnen dieser die Stärke eines eventuellen Astigmatismus an.
Beispiel:
R + 1,25 - 1,5 / 175 (rechtes Auge)
L + 1,5 - 2,0 / 175 (linkes Auge)
Am rechten Auge wäre die Hornhautverkrümmung demnach -1,5 Dioptrien und am linken Auge - 2,0 Dioptrien. Wenn Sie keinen Brillenpass zur Hand haben oder Genaueres wissen wollen, fragen Sie Ihren Augenarzt. Er kann eine Hornhautverkrümmung ganz exakt feststellen und auch bewerten. Sprechen Sie vor der Operation des Grauen Stars mit dem operierenden Augenarzt, ob eine eventuelle Hornhautverkrümmung gleichzeitig mit verbessert werden kann. |