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Gesunde Augen und eine gute Sehschärfe sind die wichtigsten Voraussetzungen, um den Anforderungen der Bildschirmarbeit gewachsen zu sein. Wer am Computer tätig ist, sollte sich grundsätzlich vom Augenarzt untersuchen lassen. Häufig kann eine exakt angepasste Brille die Arbeit wesentlich erleichtern.
Für Betriebe gelten hinsichtlich der Sehschärfe sogar exakt definierte Vorschriften: Der Grundsatz "G 37, Bildschirm-Arbeitsplatz" der gewerblichen Berufsgenossenschaften besagt, dass Mitarbeiter ohne weiteres für die Aufgabe geeignet sind, die auf beiden Augen 0.8 der normalen Sehschärfe erreichen (als normale Sehschärfe bezeichnet man den Wert 1.0).
Zeigt sich beim sogenannten Siebtest, dass die vorgeschriebene Sehschärfe nicht erreicht wird, so ist eine augenärztliche Untersuchung erforderlich. In den meisten Fällen kann die Fehlsichtigkeit mit einer entsprechenden Brille korrigiert werden. Andernfalls muss der Augenarzt entscheiden, ob dem Betreffenden die Arbeit am Bildschirm möglich ist. Eine Ablehnung seitens des Augenarztes kommt jedoch äußerst selten vor.
Mit zunehmendem Alter nimmt die natürliche Nah-Sehschärfe ab. Das ist eine ganz normale Entwicklung, hervorgerufen durch die nachlassende Fähigkeit der Augen, sich auf nähere Ziele einzustellen (Akkommodation). Dieser Prozess beginnt etwa mit dem 40. Lebensjahr und schreitet kontinuierlich fort bis zu einer Sehschärfenminderung von über 50 Prozent.
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