Neue technische Entwicklungen erlauben weitreichende Möglichkeiten in der Augendiagnostik. Mit Hilfe moderner, äußerst präziser Diagnosesysteme können wir bei Ihnen bereits frühzeitig drohende krankhafte Veränderungen erkennen.
In unserem Augendiagnosecenter führen speziell geschulte und kompetente Mitarbeiter die gewünschten Untersuchungen durch. Wir arbeiten eng mit den Augenärzten aus der Region zusammen: Zahlreiche Ärzte aus der Augenheilkunde geben spezielle diagnostische Untersuchungen bei uns in Auftrag.
Diese nützlichen augendiagnostischen Sonderleistungen können leider nicht über die gesetzlichen Krankenversicherung abgerechnet werden, da sie in der Gebührenordnung für Kassenärzte (EBM) nicht enthalten sind. Wir bieten Ihnen diese zusätzlichen Untersuchungen jedoch gerne als sogenannte Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) an.
Gerne teilen wir Ihnen die Preise für diese Leistungen auf Anfrage mit.
Unsere Leistungen für Ihre gesundheitliche Sicherheit
Heidelberg HRA Spectralis OCT
Mit dem Heidelberg HRA Spectralis OCT können wir mehrere Spezialuntersuchungen der Netzhaut gleichzeitig durchführen. Es lassen sich simultan Gefäßdarstellungen mit unterschiedlichen Farb- bzw. Kontraststoffen (Fluorescein und ICG) und hoch auflösende Schnittbilder (OCT) erzeugen. Des weiteren können mit Hilfe der Weitwinkelvorsatzlupe Gefäßverschlüsse übersichtlich dargestellt werden. Während die Autofluoreszenz, die Infrarotbilder und das OCT in Miosis (enge Pupille) gemessen werden können, wird die Angiograhie (Gefäßdarstellung) bei weiter Pupille durchgeführt. Bitte beachten: Nach der Pupillenerweiterung sind Sie für 4 bis 6 Stunden fahruntüchtig.
Heidelberg-Retinatomograph (HRT)
Mit dem HRT können wir Ihren Sehnervenkopf (Papille) dreidimensional vermessen. Ein unschädlicher Laserstrahl tastet dazu den Sehnervenkopf ab und berechnet das dreidimensionale Profil. Diese Untersuchung ist sinnvoll bei Veränderungen der Papille; eine Glaukom-Erkrankung kann so beispielsweise frühzeitig erkannt werden.
Pentacam
In wenigen Sekunden wird hiermit der vordere Augenabschnitt vermessen und dreidimensional dargestellt. Dabei wird das Auge nicht berührt. Neben der Tiefenmessung der vorderen Augenkammer, einer Vermessung der Hornhautdicke und -wölbung lässt sich insbesondere die Dichte der Augenlinse beurteilen. Dies ist hilfreich für die Verlaufsbeurteilung bei einer beginnenden Linsentrübung (Katarakt).
IOL-Master
Mit diesem Gerät können wir berührungslos das Auge vermessen - besonders die Augenlänge und die Hornhautwölbung. Im Gegensatz zum konventionellen Verfahren (mit Ultraschall) ist eine oberflächliche Betäubung bei diesem Verfahren unnötig. Der Operateur kann dank des IOL-Masters die optimale Intraokularlinse für die Operation des Grauen Stars auswählen.
Endothelbiomikroskopie
Hierbei untersuchen wir mit hoher Auflösung alle Hornhautschichten mikroskopisch genau. Von besonderem Interesse ist dabei die dünne innerste Zellschicht der Hornhaut (Endothel). Deren Zellen sind für die Klarheit der Hornhaut und damit für die Sehfähigkeit zuständig. Eine Schwäche dieser Zellschicht birgt das Risiko einer Hornhauttrübung nach einer Grauen Star-Operation.
Hornhauttopographie
Bei der Hornhauttopographie vermessen wir die Oberfläche der Hornhaut und erhalten eine Art Landkarte davon. So lassen sich Hornhautverkrümmungen plastisch darstellen und in ihrem Verlauf gut verfolgen.
Pachymetrie
Mit der Ultraschall-Pachymetrie können wir - unabhängig von den optischen Eigenschaften der Hornhaut - die Hornhautstärke bestimmen. Dieses Verfahren funktioniert auch, wenn beispielsweise Hornhautnarben vorliegen.
Aberrometrie
Neben einfachen Brechungsfehlern des Auges (Kurz- und Weitsichtigkeit, Hornhautverkrümmung) können hochgradige Brechungsfehler – Aberrationen – auftreten. Diese führen zu einer ungleichmäßigen Abbildung und lassen sich nicht vollständig mit Brille oder Kontaktlinsen ausgleichen. Das Aberrometer misst diese Brechungsfehler, analysiert sie und kann sie dreidimensional darstellen.